Heute morgen habe ich beim Frühstücken eine Entdeckung gemacht: Einen Tetrapack, den ich bisher noch nie gesehen habe:
Unser Professor für Verpackungstechnik und Ladeeinheitenbildung (1. Semester) hatte damals zwar angedeutet, dass es so etwas bald geben wird, aber bis heute hatte ich noch nie einen solchen gesehen.



Neugierig habe ich mir diesen im Vergleich zu einem 0815 Tetrapack einmal angesehen. Die Grundfläche ist bei beiden gleich, das Volumen (an Milch) ebenfalls. Der (für mich) einzige Unterschied: Der „alte“ Tetrapack ist gut drei cm höher als der „neue“ Tetrapack.
Was mag das wohl für Auswirkungen haben? Genau: Bessere Raumnutzung in LKW’s oder anderen Transportmitteln.
Folgende Überschlagsrechnung habe ich angestellt:

Ich weiß natürlich nicht, in wiefern meine Rechnung tatsächlich realistisch ist geschweige denn, ob das zusätzliche Gewicht auf den Paletten nicht die zulässige Gesamtlast überschreiten würde, aber es wird deutlich, dass auch diese auf den ersten Blick triviale Verkleinerung große Auswirkungen haben kann.
Stellt man sich weiter vor, dass ein Milchproduzent tausende von LKW’s pro Jahr mit Milch umherfahren lässt, dann bekommt man auch mit diesen Zahlen eine Vorstellung davon, wie sich diese Einsparung auf die Kosten des Unternehmens auswirkt, nämlich mindernd. Und abgesehen davon ist es umweltfreundlicher, weil (bei 34 Paletten pro LKW und 5 gesparten Paletten pro LKW) theoretisch jeder siebte LKW gespart wird, was bei tausenden pro Jahr immens ist.
