Beiträge getagged ‘Green Logistics’

Grüne Logistik – Die 10 wichtigsten Fragen!

1 März 2010

Die Informationen und Aussagen dieses Artikels stammen aus der aktuellen Ausgabe des Logkompass. Der Text stammt von Claudius Semmann.

Logkompass

Regelmäßige Besucher meines Blogs haben sicherlich schon mitbekommen, dass ich mich sehr für das Thema „Grüne Logistik“ interessiere; um mit so mehr Aufmerksamkeit habe ich besagten Artikel gelesen. Da ich ihn nicht finden konnte, möchte ich hier noch einmal die Kernaussagen zusammenfassen. Den Logkompass kann ich nur empfehlen. Ein Jahresabo kostet derzeit 136€, allerdings ist ein Abo in einer Mitgliedschaft der Bundesvereinigung Logistik enthalten. Die Mitgliedschaft in der BVL, die ich im Übrigen auch wärmstens empfehlen kann, kostet für Studenten 25€ pro Jahr. » Weiterlesen: Grüne Logistik – Die 10 wichtigsten Fragen!

Nachhaltig Wirtschaften – Tag der offenen Tür an der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft

12 Februar 2010

Am Samstag, dem 27.02.10 findet ab 10:00 Uhr der Tag der offenen Tür im neuen Gebäude der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft in Hamm statt. Das Motto des Eröffnungstages lautet „Nachhaltig Wirtschaften“.

Interessierte sind eingeladen, sich den neuen Standort der Hochschule, direkt am Hauptbahnhof und auf direktem Wege in die Innenstadt , anzuschauen. Es werden abwechselnd Informationsveranstaltungen zu den Studiengängen angeboten, nämlich:

  • Wirtschaftsingenieur Logistik (Präsenz- und duales Studium)
  • Wirtscahftsingenieur Logistik (flexibles Fernstudium)
  • Master of Logistics Management (berufsbegleitender Studiengang)
  • Wirtschaftsingenieur Energiewirtschaft (Präsenz-/ Fern- und duales Studium)
  • Wirtschaftsingenieur Facility Management (flexibles Fernstudium)
  • Finanzierung, Stipendien, Kredite und Steuern

Der letzte Punkt umfasst allerdings keinen Studiengang, sondern vielmehr eine Informationsveranstaltung zum Thema „Wie kann ich mein Studium finanzieren?“. Die Veranstaltungen finden einmal zwischen 10:30 und 11:30 Uhr statt sowie einmal zwischen 14:00 und 15:00 Uhr.

Im Wechsel dazu erwarten alle anderen Interessenten hochspannende Fachvorträge – zwischen 12:00 und 13:00 Uhr und zwischen 15:30 und 16:30 Uhr:

  • DESERTEC – Strom aus der Wüste (Prof. Dr. Opitz)
  • Nachhaltige Energiepolitik (Dr. Mitto)
  • Nachhaltiges Flottenmanagement (Studentenprojekt)
  • Sustainable Global Economy (Dr. Pälmke)
  • Nachhaltige Gebäudebewirtschaftung (Prof. Dr. Hinrichs)
  • Nachhaltige Verpackungslogistik (Prof. Dr. Fittinghoff)
  • Nachhaltige Produktionslogistik (Prof. Dr. Abramowski)

Abgesehen von den ganzen Veranstaltungen werden natürlich auf viele Studierende der SRH HLW Hamm zugegen sein, die allen Besuchern und Interessenten gerne mit Tat und Rat zur Seite stehen werden.

Anbei noch der Flyer der Veranstaltung: hier

Intelligent Products System – Nachhaltigkeit durch geschlossene Kreisläufe

10 Februar 2010

Der folgende Text besteht aus Informationen, die ich einem Aufsatz von Dr. Michael Braungart und Justus Engelfried entnommen habe. Inhaltlich geht es um ein System intelligenter Produkte, die Abfall eliminieren sollen und ein Maximum an Recycling erfahren können. Es sind biologisch abbaubare Produkte, die von hohem Wert für die Menschheit sind, jedoch die wirtschaftlichen Interessen von Herstellern nicht vernachlässigen:

Seit jeher stand im Fokus der Industrie nur die Produktion; Abfall hingegen war wenig interessant. Das ist laut Braungart und Engelfried einer der Hauptgründe dafür, dass es heute eine regelrechte Müllentsorgungskrise gibt, in der die Chemieindustrie führend ist. Seit den 40er Jahren gab es einen starken Trend hin zur Entwicklung von Verbundstoffen, sodass heute alleine in Europa mehr als 100.000 chemische Produkte registriert sind. Das Problem, das sich hier ergibt, ist, dass sich diese Produkte auf Dauer in der menschlichen Nahrungskette akkumulieren und giftige Gesundheitsbeschwerden hervorrufen; ganz zu Schweigen von den enormen umweltschädlichen Auswirkungen. Nach Braungart und Engelfried ist das heutige System von akzeptablen Limits solcher Stoffe in Produkten vergleichbar mit einer Arsenvergiftung, da es die Zerstörung nur ausbremst, jedoch nicht verhindert.

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Gruene Logistik – Wie Apple zur Messlatte fuer Unternehmen werden koennte

19 Januar 2010

Wie ich bereits in meinem Artikel über Joint Forecasting geschrieben habe, sehen sich Unternehmen in den letzten Jahren sich immer schneller verändernden Rahmenbedingungen ausgesetzt.


Das fängt beim Thema Sourcing an, also bei Fragestellungen wie „Wo kaufen wir Materialien oder Dienstleistungen in ausreichender Qualität zu einem gerechtfertigten Preis ein?“. Auch der Bereich der Lagerung hat in den letzten Jahren eine Veränderung erfahren. Moderne Logistiksysteme versuchen, Bestände durch Informationen zu ersetzen und mit Methoden wie Just-in-Time und Just-in-Sequence ihren Materialfluss zu optimieren. Hier ist festzuhalten, dass es sich längst nicht mehr als tragfähig erweist, den Fokus bei seinen Bemühungen nur auf das eigene Unternehmen zu richten. Wichtig ist vielmehr, dass die gesamte Supply-Chain optimal arbeitet, damit kein Beteiligter auf der Strecke bleibt und Auswirkungen auf die Folgestufen haben könnte. Doch mittlerweile gibt es einen neuen Trend in der Logistk, nämlich die Umweltverträglichkeit des eigenen Logistiksystems! Der Logistiksektor hat einen Anteil von 14% (!) an den weltweiten CO2-Emissionen. Unternehmen schlagen sich mit Ausgleichszahlungen für die Umweltbelastung herum und Klimaschützer kritisieren (zu Recht!) diesen Zustand. Deshalb wird es immer notwendiger, sich mit dem Thema der grünen Logistik auseinander zu setzen:

„Grüne Logistik ist die ganzheitliche Transformation von Logistikstrategien, -strukturen, -prozesen und -systemen in Unternehmen und Unternehmensnetzwerken zur Schaffung umweltgerechter und ressourceneffizienter Logistikprozesse. Das Zielsystem der grünen Logistik verfolgt, über ein Gleichgewicht von ökonomischer und ökologischer Effizienz, die Schaffung eines nachhaltigen Unternehmenswertes“ (Balkan Tufan Cetinkaya).

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Verpackungstechnik – Wie man jeden siebten LKW einspart

2 September 2009

Heute morgen habe ich beim Frühstücken eine Entdeckung gemacht: Einen Tetrapack, den ich bisher noch nie gesehen habe:

Unser Professor für Verpackungstechnik und Ladeeinheitenbildung (1. Semester) hatte damals zwar angedeutet, dass es so etwas bald geben wird, aber bis heute hatte ich noch nie einen solchen gesehen.

Green LogisticsGrüne Logistik

Green Logistics

Neugierig habe ich mir diesen im Vergleich zu einem 0815 Tetrapack einmal angesehen. Die Grundfläche ist bei beiden gleich, das Volumen (an Milch) ebenfalls. Der (für mich) einzige Unterschied: Der „alte“ Tetrapack ist gut drei cm höher als der „neue“ Tetrapack.

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Grüne Logistik – Wie Ikea mit Teelichtern Geld spart

1 September 2009

Beim Umhersurfen im World Wide Web habe ich folgende Seite entdeckt, die ich wahnsinnig interessant finde: Grüne Logistik.

Laut Wikipedia ist Logistik zunächst die Lehre der ganzheitlichen Organisation, Steuerung, Bereitstellung und Optimierung von Prozessen der Güter-, Informations-, Energie-, Geld- und Personenströme in einem System“ (Quelle)

Das ist vermutlich jedem so oder zumindest so in etwa klar. Grüne Logistik geht jedoch noch weiter:

Grüne Logistik ist die ganzheitliche Transformation von Logistik-Strategien, -Strukturen, -Prozessen und -Systemen in Unternehmen und Unternehmensnetzwerken zur Schaffung umweltgerechter und ressourcenschonender Logistikprozesse. Das Zielsystem der „grünen“ Logistik verfolgt, über ein Gleichgewicht von ökonomischer und ökogischer Effizienz, die Schaffung eines nachhaltigen Unternehmenswertes.“ (Quelle)

Ich finde dieses Thema extrem interessant. Hier ein kleines Beispiel, welches sich auch auf der oben genannten Seite findet: Eine Fallstudie von Ikea.

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