Intelligent Products System – Nachhaltigkeit durch geschlossene Kreisläufe

10 Februar 2010 von Julian 2 Kommentare »

Der folgende Text besteht aus Informationen, die ich einem Aufsatz von Dr. Michael Braungart und Justus Engelfried entnommen habe. Inhaltlich geht es um ein System intelligenter Produkte, die Abfall eliminieren sollen und ein Maximum an Recycling erfahren können. Es sind biologisch abbaubare Produkte, die von hohem Wert für die Menschheit sind, jedoch die wirtschaftlichen Interessen von Herstellern nicht vernachlässigen:

Seit jeher stand im Fokus der Industrie nur die Produktion; Abfall hingegen war wenig interessant. Das ist laut Braungart und Engelfried einer der Hauptgründe dafür, dass es heute eine regelrechte Müllentsorgungskrise gibt, in der die Chemieindustrie führend ist. Seit den 40er Jahren gab es einen starken Trend hin zur Entwicklung von Verbundstoffen, sodass heute alleine in Europa mehr als 100.000 chemische Produkte registriert sind. Das Problem, das sich hier ergibt, ist, dass sich diese Produkte auf Dauer in der menschlichen Nahrungskette akkumulieren und giftige Gesundheitsbeschwerden hervorrufen; ganz zu Schweigen von den enormen umweltschädlichen Auswirkungen. Nach Braungart und Engelfried ist das heutige System von akzeptablen Limits solcher Stoffe in Produkten vergleichbar mit einer Arsenvergiftung, da es die Zerstörung nur ausbremst, jedoch nicht verhindert.

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Gruene Logistik – Wie Apple zur Messlatte fuer Unternehmen werden koennte

19 Januar 2010 von Julian 1 Kommentar »

Wie ich bereits in meinem Artikel über Joint Forecasting geschrieben habe, sehen sich Unternehmen in den letzten Jahren sich immer schneller verändernden Rahmenbedingungen ausgesetzt.


Das fängt beim Thema Sourcing an, also bei Fragestellungen wie „Wo kaufen wir Materialien oder Dienstleistungen in ausreichender Qualität zu einem gerechtfertigten Preis ein?“. Auch der Bereich der Lagerung hat in den letzten Jahren eine Veränderung erfahren. Moderne Logistiksysteme versuchen, Bestände durch Informationen zu ersetzen und mit Methoden wie Just-in-Time und Just-in-Sequence ihren Materialfluss zu optimieren. Hier ist festzuhalten, dass es sich längst nicht mehr als tragfähig erweist, den Fokus bei seinen Bemühungen nur auf das eigene Unternehmen zu richten. Wichtig ist vielmehr, dass die gesamte Supply-Chain optimal arbeitet, damit kein Beteiligter auf der Strecke bleibt und Auswirkungen auf die Folgestufen haben könnte. Doch mittlerweile gibt es einen neuen Trend in der Logistk, nämlich die Umweltverträglichkeit des eigenen Logistiksystems! Der Logistiksektor hat einen Anteil von 14% (!) an den weltweiten CO2-Emissionen. Unternehmen schlagen sich mit Ausgleichszahlungen für die Umweltbelastung herum und Klimaschützer kritisieren (zu Recht!) diesen Zustand. Deshalb wird es immer notwendiger, sich mit dem Thema der grünen Logistik auseinander zu setzen:

„Grüne Logistik ist die ganzheitliche Transformation von Logistikstrategien, -strukturen, -prozesen und -systemen in Unternehmen und Unternehmensnetzwerken zur Schaffung umweltgerechter und ressourceneffizienter Logistikprozesse. Das Zielsystem der grünen Logistik verfolgt, über ein Gleichgewicht von ökonomischer und ökologischer Effizienz, die Schaffung eines nachhaltigen Unternehmenswertes“ (Balkan Tufan Cetinkaya).

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Tutorial: Sankey Diagramme zeichnen mit Microsoft Visio

7 Oktober 2009 von Julian Keine Kommentare »

Wer ein Materialflusssystem abbilden will, dem mag es sinnvoll erscheinen, das relative Transportaufkommen auf innerbetrieblichen Transportwegen proportional zueinander abzubilden. Genau das haben wir letzte Woche in “Materialflussrechnung” gelernt, und ich möchte hier noch einmal kurz pointieren, wie man so etwas tun kann:

Der eigentlich “Trick” an der Geschichte ist es, Linien zu zeichnen, die sich in ihrer Breite proportional zum Text innerhalb der Linie verhalten. Will heißen: Hat man das Transportaufkommen in Zahlenform bereits vorliegen (zum Beispiel “von Betriebsmittel 1 zu Betriebsmittel 2: 10 Stück” “von Betriebsmittel 1 zu Betriebsmittel 2: 15 Stück”), dann ist es angenehmer, diese Zahlen einfach in die Linien zu schreiben (die sich dann proportional dazu ausdehnen), als jede einzelne Linie manuell zu bearbeiten.

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Joint Forecasting – kleines Tool, grosse Wirkung

3 September 2009 von Julian 1 Kommentar »

Zunehmender Wettbewerb und Globalisierung bewirken mehr und mehr nicht mehr nur eine Konkurrenz zwischen einzelnen Unternehmen, sondern vielmehr eine Konkurrenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette und damit zwischen Netzwerken. Es nützt wenig, wenn das eigene Unternehmen profitabel wirtschaftet, während Partner und Zulieferer im Regen stehen.

Ein Tool – welches ich verhätlnismäßig als leicht umsetzbar und dennoch hochgradig wirkungsvoll ansehe –ist die Gemeinsame Prognose (Joint Forecasting).

In der Logistik sind Überbestände ebenso wie Fehlmengen Störfaktoren, die jedoch nur schwierig zu vermeiden sind. Joint Forecasting ist im Endeffekt nicht vielmehr als eine Abstimmung zwischen dem Unternehmen und seinen Partnern, was den Bedarf entlang der gesamten Lieferkette betrifft. Entweder beide Geschäftspartner erstellen individuelle Prognosen, die dann abgeglichen werden, oder lediglich ein Partner prognostiziert seinen Bedarf und stimmt diesen danach mit dem Partner ab.

Was nutzt Joint Forecasting?

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Verpackungstechnik – Wie man jeden siebten LKW einspart

2 September 2009 von Julian Keine Kommentare »

Heute morgen habe ich beim Frühstücken eine Entdeckung gemacht: Einen Tetrapack, den ich bisher noch nie gesehen habe:

Unser Professor für Verpackungstechnik und Ladeeinheitenbildung (1. Semester) hatte damals zwar angedeutet, dass es so etwas bald geben wird, aber bis heute hatte ich noch nie einen solchen gesehen.

Green LogisticsGrüne Logistik

Green Logistics

Neugierig habe ich mir diesen im Vergleich zu einem 0815 Tetrapack einmal angesehen. Die Grundfläche ist bei beiden gleich, das Volumen (an Milch) ebenfalls. Der (für mich) einzige Unterschied: Der „alte“ Tetrapack ist gut drei cm höher als der „neue“ Tetrapack.

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Grüne Logistik – Wie Ikea mit Teelichtern Geld spart

1 September 2009 von Julian 5 Kommentare »

Beim Umhersurfen im World Wide Web habe ich folgende Seite entdeckt, die ich wahnsinnig interessant finde: Grüne Logistik.

Laut Wikipedia ist Logistik zunächst die Lehre der ganzheitlichen Organisation, Steuerung, Bereitstellung und Optimierung von Prozessen der Güter-, Informations-, Energie-, Geld- und Personenströme in einem System“ (Quelle)

Das ist vermutlich jedem so oder zumindest so in etwa klar. Grüne Logistik geht jedoch noch weiter:

Grüne Logistik ist die ganzheitliche Transformation von Logistik-Strategien, -Strukturen, -Prozessen und -Systemen in Unternehmen und Unternehmensnetzwerken zur Schaffung umweltgerechter und ressourcenschonender Logistikprozesse. Das Zielsystem der „grünen“ Logistik verfolgt, über ein Gleichgewicht von ökonomischer und ökogischer Effizienz, die Schaffung eines nachhaltigen Unternehmenswertes.“ (Quelle)

Ich finde dieses Thema extrem interessant. Hier ein kleines Beispiel, welches sich auch auf der oben genannten Seite findet: Eine Fallstudie von Ikea.

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Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

24 Juli 2009 von Julian Keine Kommentare »

Der Wert aller produzierten Güter in einer Volkswirtschaft wird mit „Y“ bezeichnet. Zu seiner Ermittlung wird die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung herangezogen, mit deren Hilfe Antworten auf folgende Fragestellungen gefunden werden können:

  • Inputrechnung (Wie wurden die Produktionsfaktoren kombiniert?)
  • Outputrechnung (Wie wurden die Güter verwendet?)
  • Verteilung (Wie wurde der produzierte Wert verteilt?)
  • zeitliche und räumliche Aspekte

Unter Wertschöpfung versteht man das, was ein Betrieb den Vorleistungen an Wert hinzufügt. Der Produktionswert ist definiert durch die Vorleistungen zuzüglich der Wertschöpfung.

Im Rahmen der VGR sind die folgenden Formeln ebenfalls wichtig:

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Makroökonomik

20 Juli 2009 von Julian Keine Kommentare »

Die Makroökonomie beschäftigt sich mit gesamtwirtschaftlichen Systemen und fungiert als Orientierungshilfe für Arbeitnehmer, Unternehmer und politisch Interessierte. Die folgenden Fragestellungen können mit Hilfe der Makroökonomie beantwortet werden:

  • Wie kann man den Wohlstand einer Gesellschaft messen?
  • Wie entsteht Wohlstand?
  • Wozu wird er verwendet?
  • Wie hängen Verwendung, Entstehung und Verteilung zusammen?

Zur Beantwortung der Fragen werden Modelle herangezogen. Modelle sind vereinfachte Darstellungen der Realität. Sie sollen die Haupteigenschaften eines Gegenstands aufzeigen, dafür wird irrelevantes ausgeblendet. Ergo wird so stark vereinfacht, dass auch komplexe Zusammenhänge begreifbar gemacht werden können.

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Vendor Managed Inventory (VMI)

12 Mai 2009 von Julian Keine Kommentare »

Man stelle sich exemplarisch bei einem Unternehmen innerhalb einer Wertschöpfungskette die Bereiche Lager, Distribution sowie den Point-of-Sale an (Grafik Fa. Henkel , Tag der Logistik 16.04.09, Dortmund). Kommt es nun zu einem Abverkauf wird automatisch an das Lager gemeldet, dass Ware nachgesandt werden muss; stellt das Unternehmen nun fest, dass es nicht mehr genügend Ware am eigenen Lager hat, wird es eine Bestellung beim Zulieferer vornehmen.

Aufgrund der „Wand“ zwischen den einzelnen Parteien der Wertschöpfungskette kann der Zulieferer auch erst jetzt in seinem Lager nachsehen, ob er genügend produzierte Ware für eine Sendung parat hat – falls nicht, kann er auch erst jetzt die Produktion veranlassen – dies führt zu langen Lieferzeiten und damit zwangsweise zu höheren Lagerhaltungskosten, da der Kunde einen höheren Sicherheitsbestand bzw. allg. höhere Bestände halten muss, um seinerseits die Lieferfähigkeit aufrecht zu erhalten.

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Materialflusstechnik

26 April 2009 von Julian Keine Kommentare »

Material im wesentlichen Sinne fließt von Unternehmen zu Unternehmen. Ein Ziel der Logistik ist es, diesen Fluss zu erhalten – gelagert wird primär nur sehr ungern.

Dennoch gibt es eine Vielzahl von Gründen für das Errichten von Lägern, beispielsweise Größendefressionseffekte (wirtschaftliche Losgrößen, Reduzierung von Rüstzeiten), den Ausgleich von saisonalen Schwankungen im Absatzverhalten, die Sicherstellung der Auslastung kostenintensiver Produktionsanlagen oder aber auch ganz andere Aspekte wie z.B. das Lagern zwecks der Reifung von Produkten (Obst) oder aber Kommissionierung etc..

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