Tutorial: Sankey Diagramme zeichnen mit Microsoft Visio

7 Oktober 2009 von Julian Keine Kommentare »

Wer ein Materialflusssystem abbilden will, dem mag es sinnvoll erscheinen, das relative Transportaufkommen auf innerbetrieblichen Transportwegen proportional zueinander abzubilden. Genau das haben wir letzte Woche in “Materialflussrechnung” gelernt, und ich möchte hier noch einmal kurz pointieren, wie man so etwas tun kann:

Der eigentlich “Trick” an der Geschichte ist es, Linien zu zeichnen, die sich in ihrer Breite proportional zum Text innerhalb der Linie verhalten. Will heißen: Hat man das Transportaufkommen in Zahlenform bereits vorliegen (zum Beispiel “von Betriebsmittel 1 zu Betriebsmittel 2: 10 Stück” “von Betriebsmittel 1 zu Betriebsmittel 2: 15 Stück”), dann ist es angenehmer, diese Zahlen einfach in die Linien zu schreiben (die sich dann proportional dazu ausdehnen), als jede einzelne Linie manuell zu bearbeiten.

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Joint Forecasting – kleines Tool, grosse Wirkung

3 September 2009 von Julian 1 Kommentar »

Zunehmender Wettbewerb und Globalisierung bewirken mehr und mehr nicht mehr nur eine Konkurrenz zwischen einzelnen Unternehmen, sondern vielmehr eine Konkurrenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette und damit zwischen Netzwerken. Es nützt wenig, wenn das eigene Unternehmen profitabel wirtschaftet, während Partner und Zulieferer im Regen stehen.

Ein Tool – welches ich verhätlnismäßig als leicht umsetzbar und dennoch hochgradig wirkungsvoll ansehe –ist die Gemeinsame Prognose (Joint Forecasting).

In der Logistik sind Überbestände ebenso wie Fehlmengen Störfaktoren, die jedoch nur schwierig zu vermeiden sind. Joint Forecasting ist im Endeffekt nicht vielmehr als eine Abstimmung zwischen dem Unternehmen und seinen Partnern, was den Bedarf entlang der gesamten Lieferkette betrifft. Entweder beide Geschäftspartner erstellen individuelle Prognosen, die dann abgeglichen werden, oder lediglich ein Partner prognostiziert seinen Bedarf und stimmt diesen danach mit dem Partner ab.

Was nutzt Joint Forecasting?

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Verpackungstechnik – Wie man jeden siebten LKW einspart

2 September 2009 von Julian Keine Kommentare »

Heute morgen habe ich beim Frühstücken eine Entdeckung gemacht: Einen Tetrapack, den ich bisher noch nie gesehen habe:

Unser Professor für Verpackungstechnik und Ladeeinheitenbildung (1. Semester) hatte damals zwar angedeutet, dass es so etwas bald geben wird, aber bis heute hatte ich noch nie einen solchen gesehen.

Green LogisticsGrüne Logistik

Green Logistics

Neugierig habe ich mir diesen im Vergleich zu einem 0815 Tetrapack einmal angesehen. Die Grundfläche ist bei beiden gleich, das Volumen (an Milch) ebenfalls. Der (für mich) einzige Unterschied: Der „alte“ Tetrapack ist gut drei cm höher als der „neue“ Tetrapack.

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Grüne Logistik – Wie Ikea mit Teelichtern Geld spart

1 September 2009 von Julian 5 Kommentare »

Beim Umhersurfen im World Wide Web habe ich folgende Seite entdeckt, die ich wahnsinnig interessant finde: Grüne Logistik.

Laut Wikipedia ist Logistik zunächst die Lehre der ganzheitlichen Organisation, Steuerung, Bereitstellung und Optimierung von Prozessen der Güter-, Informations-, Energie-, Geld- und Personenströme in einem System“ (Quelle)

Das ist vermutlich jedem so oder zumindest so in etwa klar. Grüne Logistik geht jedoch noch weiter:

Grüne Logistik ist die ganzheitliche Transformation von Logistik-Strategien, -Strukturen, -Prozessen und -Systemen in Unternehmen und Unternehmensnetzwerken zur Schaffung umweltgerechter und ressourcenschonender Logistikprozesse. Das Zielsystem der „grünen“ Logistik verfolgt, über ein Gleichgewicht von ökonomischer und ökogischer Effizienz, die Schaffung eines nachhaltigen Unternehmenswertes.“ (Quelle)

Ich finde dieses Thema extrem interessant. Hier ein kleines Beispiel, welches sich auch auf der oben genannten Seite findet: Eine Fallstudie von Ikea.

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Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

24 Juli 2009 von Julian Keine Kommentare »

Der Wert aller produzierten Güter in einer Volkswirtschaft wird mit „Y“ bezeichnet. Zu seiner Ermittlung wird die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung herangezogen, mit deren Hilfe Antworten auf folgende Fragestellungen gefunden werden können:

  • Inputrechnung (Wie wurden die Produktionsfaktoren kombiniert?)
  • Outputrechnung (Wie wurden die Güter verwendet?)
  • Verteilung (Wie wurde der produzierte Wert verteilt?)
  • zeitliche und räumliche Aspekte

Unter Wertschöpfung versteht man das, was ein Betrieb den Vorleistungen an Wert hinzufügt. Der Produktionswert ist definiert durch die Vorleistungen zuzüglich der Wertschöpfung.

Im Rahmen der VGR sind die folgenden Formeln ebenfalls wichtig:

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Makroökonomik

20 Juli 2009 von Julian Keine Kommentare »

Die Makroökonomie beschäftigt sich mit gesamtwirtschaftlichen Systemen und fungiert als Orientierungshilfe für Arbeitnehmer, Unternehmer und politisch Interessierte. Die folgenden Fragestellungen können mit Hilfe der Makroökonomie beantwortet werden:

  • Wie kann man den Wohlstand einer Gesellschaft messen?
  • Wie entsteht Wohlstand?
  • Wozu wird er verwendet?
  • Wie hängen Verwendung, Entstehung und Verteilung zusammen?

Zur Beantwortung der Fragen werden Modelle herangezogen. Modelle sind vereinfachte Darstellungen der Realität. Sie sollen die Haupteigenschaften eines Gegenstands aufzeigen, dafür wird irrelevantes ausgeblendet. Ergo wird so stark vereinfacht, dass auch komplexe Zusammenhänge begreifbar gemacht werden können.

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Vendor Managed Inventory (VMI)

12 Mai 2009 von Julian Keine Kommentare »

Man stelle sich exemplarisch bei einem Unternehmen innerhalb einer Wertschöpfungskette die Bereiche Lager, Distribution sowie den Point-of-Sale an (Grafik Fa. Henkel , Tag der Logistik 16.04.09, Dortmund). Kommt es nun zu einem Abverkauf wird automatisch an das Lager gemeldet, dass Ware nachgesandt werden muss; stellt das Unternehmen nun fest, dass es nicht mehr genügend Ware am eigenen Lager hat, wird es eine Bestellung beim Zulieferer vornehmen.

Aufgrund der „Wand“ zwischen den einzelnen Parteien der Wertschöpfungskette kann der Zulieferer auch erst jetzt in seinem Lager nachsehen, ob er genügend produzierte Ware für eine Sendung parat hat – falls nicht, kann er auch erst jetzt die Produktion veranlassen – dies führt zu langen Lieferzeiten und damit zwangsweise zu höheren Lagerhaltungskosten, da der Kunde einen höheren Sicherheitsbestand bzw. allg. höhere Bestände halten muss, um seinerseits die Lieferfähigkeit aufrecht zu erhalten.

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Materialflusstechnik

26 April 2009 von Julian Keine Kommentare »

Material im wesentlichen Sinne fließt von Unternehmen zu Unternehmen. Ein Ziel der Logistik ist es, diesen Fluss zu erhalten – gelagert wird primär nur sehr ungern.

Dennoch gibt es eine Vielzahl von Gründen für das Errichten von Lägern, beispielsweise Größendefressionseffekte (wirtschaftliche Losgrößen, Reduzierung von Rüstzeiten), den Ausgleich von saisonalen Schwankungen im Absatzverhalten, die Sicherstellung der Auslastung kostenintensiver Produktionsanlagen oder aber auch ganz andere Aspekte wie z.B. das Lagern zwecks der Reifung von Produkten (Obst) oder aber Kommissionierung etc..

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Emotion und Involvement

15 März 2009 von Julian Keine Kommentare »

Zwei weitere „zentrale Konstrukte zur Erklärung des Konsumentenverhaltens“ (Grundlagen des Marketing Managements, Gabler 2006) sind Emotion und Involvement.

Im Vergleich zur Motivation sind Emotionen nicht unbedingt zielorientiert; vielmehr sind sie Zustände körperlicher Erregung. Das Ziel des Marketings ist es, eine Art emotionale Konditionierung zu erreichen.

Exkurs: Konditionierung

Beim Konditionieren unterscheidet man zwischen dem klassischen Konditionieren und dem operanten Konditionieren:

Klassisches Konditionieren versucht Reize mit Reaktionen zu verbinden – dies erfolgt durch folgendes Schema:

Am Anfang stehen ein unbedingter Reiz (unconditional stimulus = US), d.h. ein Reiz, der eine unbedingte Reaktion auslöst (unconditional response = UR). Ein Beispiel hierfür kann sein, dass man an einem Eis leckt (US) und daraufhin verstärkt Speichelbildung eintritt (UR).

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Aktivierung und Motivation

10 März 2009 von Julian Keine Kommentare »

Grundsätzlich gibt es acht relevante Bereiche in der Thematik des Konsumentenverhaltens; in diesem Artikel möchte ich auch die Bereiche „Aktivierung“ und „Motivation“ eingehen:

Aktivierung bezeichnet einen Erregungszustand, der den Konsumenten zu bestimmten Handlungen stimuliert. Die Faktoren, die zum Erreichen einer Aktivierung notwendig sind, können innere Reize oder äußere Reize sein.

Innere Reize sind beispielsweise der Soffwechsel oder gedankliche Aktivitäten eines Individuums, äußere sind von der Umwelt beeinflussbare Faktoren:

Sie sind entweder emotional (Schlüsselreize, d.h. z.b. erotische Abbildungen oder wehrlose Kinder), kognitiv (Auslösung von gedanklichen Konflikten aufgrund von Anzeigen, die dem typischen Denkmuster widersprechen) oder aber physisch (z.B. die besondere Beschaffenheit von Objekten).

Aktivierung hat ferner zwei wesentliche Verhaltensauswirkungen: Zum einen die erhöhte Bereitschaft zur Informationsverarbeitung (Werbeanzeigen) und zum anderen die höhere Wahrscheinlichkeit von impulsiven Kaufentscheidungen.

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