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	<title>Logistik Wissen &#187; VWL</title>
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	<description>Logistikwissen und -studium</description>
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		<title>Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung</title>
		<link>http://www.logistik-wissen.com/volkswirtschaftliche-gesamtrechnung/</link>
		<comments>http://www.logistik-wissen.com/volkswirtschaftliche-gesamtrechnung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 16:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[VWL]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bruttoinlandsprodukt umfasst den Wert aller in einer Periode im Inland erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen. Ausländer werden hierbei mit einbezogen. Um ins BIP einzugehen,müssen folgende Kriterien erfüllt sein:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Der Wert aller produzierten Güter in einer Volkswirtschaft wird mit <strong>„Y“</strong> bezeichnet. Zu seiner Ermittlung wird die <strong>volkswirtschaftliche Gesamtrechnung</strong> herangezogen, mit deren Hilfe Antworten auf folgende <strong>Fragestellungen</strong> gefunden werden können:</p>
<ul>
<li><em>Inputrechnung</em> (Wie wurden die Produktionsfaktoren kombiniert?)</li>
<li><em>Outputrechnung</em> (Wie wurden die Güter verwendet?)</li>
<li><em>Verteilung</em> (Wie wurde der produzierte Wert verteilt?)</li>
<li><em>zeitliche und räumliche Aspekte</em></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Unter <strong>Wertschöpfung</strong> versteht man das, was ein Betrieb den Vorleistungen an Wert hinzufügt. Der Produktionswert ist definiert durch die Vorleistungen zuzüglich der Wertschöpfung.</p>
<p class="MsoNormal">Im Rahmen der VGR sind die folgenden Formeln ebenfalls wichtig:</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-76"></span></p>
<ul>
<li><em>Nettowertschöpfung = Bruttowertschöpfung – Abschreibungen</em></li>
<li><em>Nettobetriebsüberschuss = Nettowertschöpfung – Arbeitnehmerentgelt</em></li>
<li><em>Bruttobetriebsüberschuss = Bruttowertschöpfung – Nettoproduktionsausgaben – Arbeitnehmerentgelt</em></li>
<li><em>Nettobetriebsüberschuss (2) = Bruttobetriebsüberschuss – Abschreibungen</em></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Das statistische Bundesamt erstellt regelmäßig Statistiken, die die Wertschöpfung in der Wirtschaft darstellen.</p>
<p class="MsoNormal">Das <strong>Bruttoinlandsprodukt</strong> umfasst den <em>Wert aller in einer Periode im Inland erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen</em>. Ausländer werden hierbei mit einbezogen. Um ins BIP einzugehen,müssen folgende <strong>Kriterien</strong> erfüllt sein:</p>
<ul>
<li><em>Produktionstätigkeit</em> (d.h. keine Umverteilung)</li>
<li><em>Verkauf über Märkte </em>(Bewertung über Marktpreise, außer bei selbsterstellten Anlagen oder staatlicher Wertschöpfung)</li>
<li><em>Endprodukt</em> (dem man Vorleistungen abziehen kann)</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Man beachte, dass das <strong>BIP kein Wohlstandsindikator</strong> ist, sondern lediglich die Erfassung der wirtschaftlichen Leistung (genauer gesagt: Marktleistungen; wenn jemand zu Hause seinen Gartenzaun selbst repariert, dann wird diese Leistung nicht mit ins BIP eingehen).</p>
<p class="MsoNormal">Bei der Ermittlung des Bruttoinlandsprodukts treten vor allem <strong>Probleme</strong> bezüglich der <strong>Datenherkunft</strong> (die Daten beruhen auf Sekundärstatistiken, d.h. die sie wurden ursprünglich für einen anderen Zweck erhoben), der <strong>Erfassung</strong> (Untergrundwirtschaft, Eigenleistungen, Probleme beim zeitlichen Vergleich), der <strong>Bewertung</strong> (immaterielle Güter) oder der <strong>Lebensqualität</strong> (sie bleibt Außen vor, z.B. Arbeitszeiten, externe Effekte wie Umweltverschmutzung durch Produktion oder die Verteilung des BIP).</p>
<p class="MsoNormal">Ferner lässt sich in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung <strong>das Bruttonationaleinkommen (BNE)</strong> betrachten; es beziffert die Produktion aller Inländer. Das BNE errechnet sich aus dem BIP zuzüglich des Faktoreinkommens aus dem Ausland (Exporte) abzüglich der Faktorströme in das Inland (Importe). Das Nettonationaleinkommen schließlich berechnet sich (wie der Nettobetriebsüberschuss) aus dem Bruttonationaleinkommen abzüglich der Abschreibungen.</p>
<p class="MsoNormal">Die Dritte relevante Größe in diesem Kontext ist <strong>das Volkseinkommen (VE)</strong>, errechnet aus dem Nettonationaleinkommen zuzüglich Subventionen abzüglich Produktions- und Importabgaben.</p>
<p class="MsoNormal">Bei den betrachteten Größen kommt es letztlich auf die <strong>Verteilung</strong> an (vgl. Fragestellungen der Makroökonomik „Wie wird der Wohlstand verteilt?“): Unter einer <strong>funktionellen Verteilung</strong> versteht man die Verteilung nach Einkommensentstehung. Das heißt: Volkseinkommen = Arbeitnehmerentgelt + Unternehmenseinkommen. Nach der funktionellen erfolgt die <strong>personelle Verteilung</strong>; sie betrachtet ausschließlich die Verteilung auf die Haushalte:</p>
<p class="MsoNormal">Die <strong>primäre personelle Verteilung</strong> ist die funktionelle Verteilung auf die Haushalte (= Arbeitnehmerentgelt), während die <strong>sekundäre personelle Verteilung</strong> durch den Abzug von Steuern und Sozialabgaben entsteht.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Wie kann man die Verteilung des Volkseinkommens messen?</em> Mit der Lorenzkurve und dem Gini-Koeffizienten.</p>
<p class="MsoNormal">Für die <strong>Lorenzkurve</strong> zeichnet man ein kartesisches Koordinatensystem (x= Haushalte, y= Einkommen) mit 0&lt;x=y&lt;1. Die Haushalte werden ihrem Einkommen entsprechend aufgereiht und der Anzahl der Haushalte wird der Anteil des Einkommens zugeordnet, das insgesamt auf sie entfällt. Es liegt also Nahe, dass die Summe aller Haushalte und die Summe aller Einkommen jeweils Eins ergeben werden. Wenn alle Haushalte gleichviel Einkommen erhalten, dann entspricht die Lorenzkurve der Gleichverteilungsgeraden (= Winkelhalbierenden des ersten Quadranten). Um nun den Grad der Ungleichverteilung zu bestimmen, zieht man den <strong>Gini-Koeffizienten</strong> zu Rate: Gini = A / (A+B) = 1- 2B.</p>
<p class="MsoNormal">Ist A = 0, herrscht absolute Gleichverteilung (Gini = 0). Ist B = 0, herrscht absolute Ungleichverteilung (Gini = 1).</p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Makroökonomik</title>
		<link>http://www.logistik-wissen.com/makrookonomik/</link>
		<comments>http://www.logistik-wissen.com/makrookonomik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 16:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[VWL]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Makroökonomie beschäftigt sich mit gesamtwirtschaftlichen Systemen und fungiert als Orientierungshilfe für Arbeitnehmer, Unternehmer und politisch Interessierte. Die folgenden Fragestellungen können mit Hilfe der Makroökonomie beantwortet werden:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die </span><strong>Makroökonomie</strong><span> beschäftigt sich mit </span><strong>gesamtwirtschaftlichen Systemen</strong><span> und fungiert als Orientierungshilfe für Arbeitnehmer, Unternehmer und politisch Interessierte. Die folgenden </span><strong>Fragestellungen</strong><span> können mit Hilfe der Makroökonomie beantwortet werden:</span></p>
<ul>
<li>Wie kann man den Wohlstand einer Gesellschaft messen?</li>
<li>Wie entsteht Wohlstand?</li>
<li>Wozu wird er verwendet?</li>
<li>Wie hängen Verwendung, Entstehung und Verteilung zusammen?</li>
</ul>
<p><span>Zur Beantwortung der Fragen werden </span><strong>Modelle</strong><span> herangezogen. Modelle sind vereinfachte Darstellungen der Realität. Sie sollen die Haupteigenschaften eines Gegenstands aufzeigen, dafür wird irrelevantes ausgeblendet. Ergo wird so stark vereinfacht, dass auch</span><strong> komplexe Zusammenhänge</strong><span> begreifbar gemacht werden können.</span></p>
<p><span><span id="more-71"></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die </span><strong>Akteure</strong><span> in der Makroökonomik sind die </span><strong>Haushalte</strong><span>, die </span><strong>Unternehmen</strong><span>, der </span><strong>Staat</strong><span> und das </span><strong>Ausland</strong><span>. Sie agieren auf dem </span><strong>Faktormarkt</strong><span>, dem </span><strong>Gütermarkt</strong><span> und dem </span><strong>Finanzmarkt</strong><span>. Auf dem Finanzmarkt stellen die Haushalte Produktionsfaktoren zur Verfügung (Arbeit, Wissen, Kapital, Grund), welche von den Unternehmen und dem Staat konsumiert werden. Die Unternehmen kombinieren die Produktionsfaktoren zu Gütern und vertreiben diese auf dem Gütermarkt, wo die Haushalte wiederum einen Teil ihres Einkommens in Konsum investieren. Der Staat investiert ebenfalls auf dem Gütermarkt. Auf dem Finanzmarkt sparen die Haushalte; sie erhalten darüber hinaus Einkommen vom Staat (z.B. Rente) und Zahlen Abgaben in Form von Steuern. Für die Haushalte setzt sich das Einkommen also aus den Komponenten Konsum, Steuern und Ersparnisse zusammen:</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Y = C + S + T</strong><span> (yield = consum + savings + tax)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die Unternehmen werden auf dem Finanzmarkt von Staat subventioniert, müssen jedoch auch Abgaben Zahlen (z.B. die Körperschaftssteuer). Ihr Einkommen setzt sich aus dem Konsum (von Produktionsfaktoren), den Investitionen (z.B. in neue Maschinerie), den Staatsausgaben (d.h. Subventionen) sowie dem Außenbeitrag (Exporte – Importe) zusammen. Sind die Exporte größer als die Importe, dann ist der Außenbeitrag eine positive Komponente, andererseits eine negative:</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Y = C + I + AB + G</strong><span> (yield = consum + Investitionen + Außenbeitrag + government expenditures)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Der Staat verschuldet sich auf dem Finanzmarkt oder zahlt Subventionen. Das Ausland macht sich auf dem Faktormarkt durch Faktorströme zwischen In- und Ausland bemerktbar, auf dem Gütermarkt durch Im- und Exporte und auf dem Finanzmark schließlich, da Geld im Inland gespart wird und sich vom Inland geliehen wird.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Man beachte, dass im Nachhinein </span><strong>S = I immer gültig</strong><span> ist, d.h. dass die Ersparnisse immer genau so groß sind, wie die Investitionen. Wäre S &gt; I, könnten die Unternehmen nicht alles absetzen und müssten ungewollt Lageraufstockungen passieren lassen. Im Falle von S &lt; I würde es an Konsumgütern fehlen und es fände ein Zwangssparen statt bzw. würden Lagerbestände ungeplant abgebaut.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p><!--EndFragment--></p>
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