Die 5S Methode basiert auf fünf japanischen Wörter, die im deutschen auf die 5A überführt worden sind. Sie findet Anwendung in der Fertigung.
» Weiterlesen: Qualitätsmanagement in der Fertigung – die 5S Methode
Die 5S Methode basiert auf fünf japanischen Wörter, die im deutschen auf die 5A überführt worden sind. Sie findet Anwendung in der Fertigung.
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Die FMEA (Failure Mode and Effects Analysis), zu deutsch Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse ist eine formalisierte Methode, um mögliche Probleme, d.h. Fehler in Systemen oder Prozessen sowie deren Risiken bereits vor ihrem Eintreten systematisch zu analysieren und zu erfassen.
Man ist bemüht, diese Fehler möglichst früh zu erkennen und zu lokalisieren, damit Risiken gemindert oder ganz vermieden werden können. Kosten für eine Gewährleistung oder sogar ein Imageverlust für das Unternehmen kann so entgegengewirkt werden. Tatsächlich kann eine FMEA sogar die Entwicklungszeit für ein neues Produkt verkürzen.
Um diese Ziele zu erreichen, müssen im Rahmen einer FMEA Schwachstellen identifiziert und deren Risiko abgeschätzt werden – ist das erfolgt, so kann das Produktkonzept verbessert werden (was dann die Entwicklungszeit verkürzt).
Im Rahmen der Telefonkonferenz „Das Wachstum führen“ von Dr. Guido Quelle im vergangenen Sommersemester stellte der Referent einmal fest: „Kunden gewöhnen sich auch an die besten Leistungen“. Tatsächlich zeigt sich, dass im Laufe der Zeit mehr und mehr Aspekte für den Kunden nicht mehr entscheidende Wettbewerbsfaktoren sind, sondern zur Grundvorraussetzung geworden sind. Waren Preis und technische Qualität gestern noch wettbewerbsentscheidend, so sind sie heute für die meisten Kunden eine Selbstverständlichkeit. Ein aktueller Wandel ist die logistische Qualität, die mehr und mehr zu einer Grundvorraussetzung wird. Wirft man einen Blick in die Zukunft, so wird deutlich, dass in Zukunft die Faktoren Kundenzufriedenheit und Innovationsfähigkeit den Wettbewerb entscheiden werden. Hier kommt Total Quality Management ins Spiel:
„Total Quality Management ist eine auf der Mitwirkung aller ihrer Mitglieder beruhende Führungsmethode einer Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zielt“
TQM ist damit eine ganzheitliche Unternehmensstrategie, die neben der Qualität des Produktes (wie bei der DIN EN ISO 9001:2000) auch die Qualität der Prozesse und Vorleistungen mit einbezieht.
Im Artikel Grundlagen des Qualitätsmanagements habe ich beschrieben, was unter dem Begriff Qualitätsmanagement allgemein zu verstehen ist. Doch wieso lassen sich immer mehr Unternehmen überhaupt zertifizieren?
Ist ein Unternehmen nach DIN EN ISO 9000 zertifiziert, so hat es einen offiziellen Nachweis der Qualifikation zur Erzeugung qualitätsgerechter Produkte. Das kommt einer Marketingfunktion gleich: Kunden kaufen gerne bei zertifizierten Lieferanten, da sie sich dort der Qualität der Prozesse etc. sicher sein können. Große Konzerne, z.B. in der Automobilindustrie, lassen ihre Lieferanten sogar nach eigenen Richtlinien zertifizieren. Es ist sogar geplant, dass eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000 zur Vorraussetzung wird, um an Ausschreibungen auf dem EU Binnenmarkt teilnehmen zu können.
„Qualitätsmanagement ist die Gesamtheit aller Aktivitäten zur Sicherung und Lenkung der Qualität des Konzeptes und der Ausführungsqualität unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und der dazu notwendigen organisatorischen Systeme“ (Vorlesung Qualitätsmanagement, SRH HLW, WS 09/10).
Qualität als Solches ist nichts Absolutes; es ist keine physikalische Größe und auch kein binomer Begriff (also etwas, das man mit ja oder nein bewerten könnte). Es handelt sich bei Qualität vielmehr um eine kontinuierliche Struktur (wie z.B. die Sauberkeit in einem Raum).
„Qualität ist wenn der Kunde zurückkommt, nicht das Produkt“ beschreibt die Subjektivität des Begriffs meiner Meinung nach ziemlich treffend.
In diesem Semester haben wir im Rahmen der Vorlesung „Unternehmensplanung und -führung“ unter anderem über die Themen Strategie und damit natürlich auch über strategische Steuerung gesprochen. Doch wie erstellt man überhaupt eine Strategie? Das möchte ich hier einmal kurz erläutern:
Wendet man sich der Abbildung zu (nach: Karlöf (1991( S. 56)) wird deutlich, dass man zur Steuerung eines Unternehmens zuerst einmal eine Mission benötigt. Diese Mission ist ein Auftrag, den sich das Unternehmen selbst gibt (quasi die Existenzgrundlage). Idealerweise orientiert sich die Mission natürlich direkt am Kundenutzen.
» Weiterlesen: Strategieentwicklung und strategische Steuerung