Archiv für die ‘Supply Chain Management’ Kategorie

Joint Forecasting – kleines Tool, grosse Wirkung

3 September 2009

Zunehmender Wettbewerb und Globalisierung bewirken mehr und mehr nicht mehr nur eine Konkurrenz zwischen einzelnen Unternehmen, sondern vielmehr eine Konkurrenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette und damit zwischen Netzwerken. Es nützt wenig, wenn das eigene Unternehmen profitabel wirtschaftet, während Partner und Zulieferer im Regen stehen.

Ein Tool – welches ich verhätlnismäßig als leicht umsetzbar und dennoch hochgradig wirkungsvoll ansehe –ist die Gemeinsame Prognose (Joint Forecasting).

In der Logistik sind Überbestände ebenso wie Fehlmengen Störfaktoren, die jedoch nur schwierig zu vermeiden sind. Joint Forecasting ist im Endeffekt nicht vielmehr als eine Abstimmung zwischen dem Unternehmen und seinen Partnern, was den Bedarf entlang der gesamten Lieferkette betrifft. Entweder beide Geschäftspartner erstellen individuelle Prognosen, die dann abgeglichen werden, oder lediglich ein Partner prognostiziert seinen Bedarf und stimmt diesen danach mit dem Partner ab.

Was nutzt Joint Forecasting?

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Vendor Managed Inventory (VMI)

12 Mai 2009

Man stelle sich exemplarisch bei einem Unternehmen innerhalb einer Wertschöpfungskette die Bereiche Lager, Distribution sowie den Point-of-Sale an (Grafik Fa. Henkel , Tag der Logistik 16.04.09, Dortmund). Kommt es nun zu einem Abverkauf wird automatisch an das Lager gemeldet, dass Ware nachgesandt werden muss; stellt das Unternehmen nun fest, dass es nicht mehr genügend Ware am eigenen Lager hat, wird es eine Bestellung beim Zulieferer vornehmen.

Aufgrund der „Wand“ zwischen den einzelnen Parteien der Wertschöpfungskette kann der Zulieferer auch erst jetzt in seinem Lager nachsehen, ob er genügend produzierte Ware für eine Sendung parat hat – falls nicht, kann er auch erst jetzt die Produktion veranlassen – dies führt zu langen Lieferzeiten und damit zwangsweise zu höheren Lagerhaltungskosten, da der Kunde einen höheren Sicherheitsbestand bzw. allg. höhere Bestände halten muss, um seinerseits die Lieferfähigkeit aufrecht zu erhalten.

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Materialflusstechnik

26 April 2009

Material im wesentlichen Sinne fließt von Unternehmen zu Unternehmen. Ein Ziel der Logistik ist es, diesen Fluss zu erhalten – gelagert wird primär nur sehr ungern.

Dennoch gibt es eine Vielzahl von Gründen für das Errichten von Lägern, beispielsweise Größendefressionseffekte (wirtschaftliche Losgrößen, Reduzierung von Rüstzeiten), den Ausgleich von saisonalen Schwankungen im Absatzverhalten, die Sicherstellung der Auslastung kostenintensiver Produktionsanlagen oder aber auch ganz andere Aspekte wie z.B. das Lagern zwecks der Reifung von Produkten (Obst) oder aber Kommissionierung etc..

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