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	<title>Logistik Wissen &#187; Logistik</title>
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	<description>Logistikwissen und -studium</description>
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		<title>Verpackungstechnik &#8211; Wie man jeden siebten LKW einspart</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 08:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Transportlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Green Logistics]]></category>

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		<description><![CDATA[Neugierig habe ich mir diesen im Vergleich zu einem 0815 Tetrapack einmal angesehen. Die Grundfläche ist bei beiden gleich, das Volumen (an Milch) ebenfalls. Der (für mich) einzige Unterschied: Der „alte“ Tetrapack ist gut drei cm höher als der „neue“ Tetrapack. Was mag das wohl für Auswirkungen haben? Genau: Bessere Raumnutzung in LKW’s oder anderen Transportmitteln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Heute morgen habe ich beim Frühstücken eine Entdeckung gemacht: Einen <strong>Tetrapack</strong>, den ich bisher noch nie gesehen habe:</p>
<p class="MsoNormal">Unser Professor für Verpackungstechnik und Ladeeinheitenbildung (1. Semester) hatte damals zwar angedeutet, dass es so etwas bald geben wird, aber bis heute hatte ich noch nie einen solchen gesehen.</p>
<p class="MsoNormal"><img class="size-thumbnail wp-image-107 alignright" title="Green Logistics" src="http://www.logistik-wissen.com/wp-content/uploads/2009/09/img_0571-150x150.jpg" alt="Green Logistics" width="150" height="150" /><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-103" title="Grüne Logistik" src="http://www.logistik-wissen.com/wp-content/uploads/2009/09/img_0569-150x150.jpg" alt="Grüne Logistik" width="150" height="150" /></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-106" title="Green Logistics" src="http://www.logistik-wissen.com/wp-content/uploads/2009/09/img_0570-150x150.jpg" alt="Green Logistics" width="150" height="150" /></p>
<p class="MsoNormal">Neugierig habe ich mir diesen im Vergleich zu einem 0815 Tetrapack einmal angesehen. Die Grundfläche ist bei beiden gleich, das Volumen (an Milch) ebenfalls. Der (für mich) einzige Unterschied: Der „alte“ Tetrapack ist gut <strong>drei cm</strong> höher als der „neue“ Tetrapack.</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-100"></span></p>
<p class="MsoNormal">Was mag das wohl für <strong>Auswirkungen</strong> haben? Genau: <strong>Bessere Raumnutzung</strong> in LKW’s oder anderen Transportmitteln.</p>
<p class="MsoNormal">Folgende <strong>Überschlagsrechnung</strong> habe ich angestellt:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center; "><img class="size-full wp-image-99 aligncenter" title="Grüne Logistik" src="http://www.logistik-wissen.com/wp-content/uploads/2009/09/tetrapackrechnung.jpg" alt="tetrapackrechnung" width="339" height="457" /></p>
<p><!--EndFragment--><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Ich weiß natürlich nicht, in wiefern meine Rechnung tatsächlich realistisch ist geschweige denn, ob das zusätzliche Gewicht auf den Paletten nicht die <strong>zulässige Gesamtlast</strong> überschreiten würde, aber es wird deutlich, dass auch diese auf den ersten Blick triviale Verkleinerung große Auswirkungen haben kann.</p>
<p class="MsoNormal">Stellt man sich weiter vor, dass ein Milchproduzent tausende von LKW’s pro Jahr mit Milch umherfahren lässt, dann bekommt man auch mit diesen Zahlen eine Vorstellung davon, wie sich diese Einsparung auf die <strong>Kosten des Unternehmens</strong> auswirkt, nämlich mindernd. Und abgesehen davon ist es <strong>umweltfreundlicher</strong>, weil (bei 34 Paletten pro LKW und 5 gesparten Paletten pro LKW) theoretisch <strong>jeder siebte LKW gespart</strong> wird, was bei tausenden pro Jahr immens ist.</p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verpackungsverordnung</title>
		<link>http://www.logistik-wissen.com/verpackungsverordnung/</link>
		<comments>http://www.logistik-wissen.com/verpackungsverordnung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 12:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Verpackungstechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verpackungsverordnung existiert seit 1991, sie ist ein Bestandteil des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetztes, wurde bereits mehrfach novelliert und bezieht ab dem 01.01.2009 auch Onlineshops und Ebay-Verkäufer mit ein. Die Ziele der Verpackungsverordnung sind: Auswirkungen von Verpackungsabfällen auf die Umwelt reduzieren oder vermeiden und eine dahingehende Regelung des Marktverhaltens, so dass abfallwirtschaftliche Ziele erreicht werden und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Die </span><strong>Verpackungsverordnung</strong><span> existiert seit 1991, sie ist ein Bestandteil des</span><em> Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetztes</em><span>, wurde bereits mehrfach novelliert und bezieht ab dem 01.01.2009 auch </span><strong>Onlineshops</strong><span> und Ebay-Verkäufer mit ein.</span></p>
<p><span>Die </span><strong>Ziele</strong><span> der Verpackungsverordnung sind:</span></p>
<ol>
<li><em>Auswirkungen von Verpackungsabfällen auf die Umwelt reduzieren oder vermeiden und eine dahingehende Regelung des Marktverhaltens, so dass abfallwirtschaftliche Ziele erreicht werden und alle Marktteilnehmer vor unlauterem Wettbewerb geschützt werden.</em></li>
<li><em>Steigerung des Anteils von Mehrweggetränkeverpackungen (Ziel: 80%)</em></li>
<li><em>Einhaltung aller Marktteilnehmer von vorgeschriebenen Verwertungsquoten ihrer Verpackungen (siehe Verwertungsarten)</em></li>
</ol>
<p><strong>Wo</strong><span> gilt die Verpackungsverordnung:</span></p>
<ol>
<li><em>Für alle Verpackungen, die innerhalb des Geltungsbereichs des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetztes in Umlauf gebracht werden (unabhängig von wem und in welcher Form)</em></li>
<li><em>Andere &#8211; bereits vorliegende &#8211; Gesetze, z.B. für spezielle Stoffe, bleiben unberührt.</em></li>
</ol>
<p><span>Grundsätzlich gilt für alle Teilnehmer der Grundsatz </span><strong>„vermeiden vor wiederverwenden vor verwerten vor deponieren“</strong><span> (vgl. Ziel (1)); andere Rechtsgrundlagen liefert darüber hinaus noch die </span><em>Gefahrgutverordnung</em><span>.</span></p>
<p><span><span id="more-26"></span><br />
</span></p>
<p><span>Die Verpackungsverordnung definiert fünf </span><strong>Arten von Verpackungen</strong><span>, namentlich </span></p>
<ol>
<li><em>Verkaufs-, Um- und Transportverpackungen</em></li>
<li><em>Getränke- und Mehrwegverpackungen</em></li>
<li><em>Verbundverpackungen</em></li>
<li><em>langlebige Verpackungen (Gut &amp; Verpackung halten für mindestens fünf Jahre)</em></li>
<li><em>Verpackungen für Gefahrgüter</em></li>
</ol>
<p><span>Der </span><strong>Hersteller</strong><span> ist zur Rücknahme von Transportverpackungen und darüber hinaus zur Wiederverwendung oder Verwertung jener verpflichtet.</span></p>
<p><span>Umverpackungen müssen durch den </span><strong>Vertreiber</strong><span> entfernt werden oder er muss die Möglichkeit zur Entsorgung geben (z.B. durch Mülleimer an den Packtischen bei Discountern) &#8211; Ferner muss auch er wiederverwenden oder aber stofflich verwerten.</span></p>
<p><span>Verkaufsverpackungen schließlich unterliegen grundsätzlich der Rücknahmepflicht und orientieren sich dann an stofflichen Verwertungsquoten der Verpackungsverordnung.</span></p>
<p><span>Beim</span><strong> Verwerten von Verpackungen</strong><span> unterscheidet man zwischen </span><strong>werkstofflichem</strong><span> Verwerten (z.B. Einschmelzen), </span><strong>rohstofflichem</strong><span> Verwerten (z.B. Aufspalten von Verbundstoffen), </span><strong>biologischem</strong><span> Verwerten (z.B. Kompostierung) und </span><strong>energetischem</strong><span> Verwerten (d.h. Verbrennung).</span></p>
<p><span>Allgemein gilt </span><strong>für alle Marktteilnehmer</strong><span> die Sicherstellung eines flächendeckenden Rücknahmesystems, eine regelmäßige Abholung sowie ein verfügbarer Nachweis über selbige und die Gewährleistung von Systemverträglichkeit ihrer Verpackungen.</span></p>
<p><span>Da natürlich nicht jeder Hersteller ein solches System für sich selbst finanzieren kann, gibt es spezielle Dienstleister hierfür &#8211; beispielsweise die </span><em>Duales System Deutschland GmbH</em><span>, die ihrerseits wiederum Dritte beschäftigt, um in ihrem Namen Abholungen durchzuführen:</span></p>
<p><span>Beispiele hierfür sind Altglascontainer, der gelbe Sack, Mehrwegflaschen und Altpapiercontainer.</span></p>
<p><span>Gegen eine entsprechende Gebühr kann sich jeder diesem Dualen System Deutschland anschließen; dies dürfte seit dem 01.01.2009 insbesondere viele Betreiber von Onlineshops (insbesondere</span><strong> Ebay-Händler</strong><span>) verärgern:</span></p>
<blockquote><p><strong>§ 2 Anwendungsbereich</strong></p>
<ol>
<li><span>Die Verordnung gilt für alle im Geltungsbereich des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes in Verkehr gebrachten Verpackungen, unabhängig davon, ob sie in der Industrie, im Handel, in der Verwaltung, im Gewerbe, im Dienstleistungsbereich, in Haushaltungen oder anderswo anfallen </span></li>
</ol>
<p><strong>§ 6 Pflicht zur Gewährleistung der flächendeckenden Rücknahme von Verkaufsverpackungen, die beim privaten Endverbraucher anfallen</strong></p>
<ol>
<li><span>Hersteller und Vertreiber, die mit Ware befüllte Verkaufsverpackungen, die typischerweise beim privaten Endverbraucher anfallen, erstmals in den Verkehr bringen, haben sich zur Gewährleistung der flächendeckenden Rücknahme dieser Verkaufsverpackungen an einem oder mehreren Systemen nach Absatz 3 zu beteiligen.</span></li>
</ol>
</blockquote>
<p><span>Demnach haben sich auch Onlineshops von nun an um die Verpackungsentsorgung zu bemühen.</span></p>
<p><strong><span>Mehr Infos:</span></strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verpackungsverordnung"><span>Artikel über die Verpackungsverordnung in der Wikipedia</span></a></p>
<p><span><a href="http://bundesrecht.juris.de/verpackv_1998/">Die Aktuelle Fassung der Verpackungsverordnung</a><br />
</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Logistik und Unternehmensstrategie</title>
		<link>http://www.logistik-wissen.com/logistik-und-unternehmensstrategie/</link>
		<comments>http://www.logistik-wissen.com/logistik-und-unternehmensstrategie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 12:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Logistik ist das Denken in Prozessen, Wertschöpfungsketten und Netzwerken sowie in Leistungs-, Qualitäts- und Kostengrößen &#8211; es ist somit Wettbewerbs- und Rationalisierungsinstrument zugleich! Deutlich wird dies, wenn man einen Blick auf die verschiedenen Unternehmensstrategien wirft: In den meisten Fällen herrschen die Strategien der Kostenführerschaft und die der Differenzierung vor (seltener Nischenbesetzungsstrategie). Kostenführerschaft bedeutet konsequente Kostenorientierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Logistik</strong><span> ist das </span><em>Denken in Prozessen, Wertschöpfungsketten und Netzwerken sowie in Leistungs-, Qualitäts- und Kostengrößen</em><span> &#8211; es ist somit Wettbewerbs- und Rationalisierungsinstrument zugleich!</span></p>
<p><span>Deutlich wird dies, wenn man einen Blick auf die verschiedenen </span><strong>Unternehmensstrategien</strong><span> wirft: In den meisten Fällen herrschen die Strategien der </span><strong>Kostenführerschaft</strong><span> und die der </span><strong>Differenzierung</strong><span> vor (seltener Nischenbesetzungsstrategie).</span></p>
<p><strong>Kostenführerschaft</strong><span> bedeutet konsequente Kostenorientierung in allen Unternehmensfunktionen, generiert aus hohem Marktanteil und der daraus resultierenden Realisierung von Größeneffekten in Beschaffung, Produktion und Distribution.</span></p>
<p><span>Hier kann die </span><strong>Logistik</strong><span> enorm </span><strong>unterstützen</strong><span>, da die entstehenden Kosten durch die Strukturen der Beschaffung, Distribution, Lagerhaltung, Kommissionierung, Fördermitteltechnologie, Auftrags- und Bestellabwicklung, Bestandsplanung sowie durch den Automatisierungsgrad beeinflusst werden. Alle diese Prozesse werden jedoch wiederum von den Kosten der dafür notwendigen IT beeinflusst, weshalb es gängig ist, Logistikdienstleistungen </span>auszulagern<span>.</span></p>
<p><span>Dieses </span><strong>Outsourcing</strong><span> hält dem Unternehmen mit der Absicht der Kostenführerschaft einerseits die Kosten variabel und kann darüber hinaus noch der Realisierung von Größeneffekten durch den jeweiligen Logistikdienstleister dienen.</span></p>
<p><span>Bei der Strategie der </span><strong>Differenzierung</strong><span> setzt das Unternehmen vorwiegend auf eine höhere Kaufloyalität und versucht Markteintrittsbarrieren für Neueinsteiger zu schaffen; Differenzierung kann zum Beispiel über Qualität, Design, Image und Service entstehen. Der Vorteil kann hier durch den durch die </span><strong>Logistik</strong><span> entstehenden </span><strong>Service</strong><span> generiert werden.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Steuerungssysteme in der Logistik</title>
		<link>http://www.logistik-wissen.com/steuerungssysteme-in-der-logistik/</link>
		<comments>http://www.logistik-wissen.com/steuerungssysteme-in-der-logistik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 12:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Steuerungssystemwahl für das Management der Wertschöpfungskette wird meist aus der Unternehmensstrategie abgeleitet; häufig anzutreffen sind das Push-Prinzip, das Pull-Prinzip sowie die Zyklusbetrachtung: Beim Push-Prinzip werden Güter ohne konkrete Nachfrage auf den Markt gebracht (vom Hersteller ausgelöst). Vorteile sind große Produktionslinien und voll ausgelastete Transporteinheiten. Nachteile können hohe Bestandskosten und Absatzrisiko sein. Beim Pull-Prinzip hingegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Die </span><strong>Steuerungssystemwahl</strong><span> für das Management der Wertschöpfungskette wird meist aus der </span><em>Unternehmensstrategie</em><span> abgeleitet; häufig anzutreffen sind das </span><strong>Push-Prinzip</strong><span>, das </span><strong>Pull-Prinzip </strong><span>sowie die </span><strong>Zyklusbetrachtung</strong><span>:</span></p>
<p><span>Beim </span><strong>Push-Prinzip</strong><span> werden Güter </span><strong>ohne konkrete Nachfrage</strong><span> auf den Markt gebracht (vom Hersteller ausgelöst). Vorteile sind große Produktionslinien und voll ausgelastete Transporteinheiten. Nachteile können hohe Bestandskosten und Absatzrisiko sein.</span></p>
<p><span>Beim </span><strong>Pull-Prinzip</strong><span> hingegen wird die Logistikkette von ihrem </span><strong>Ende</strong><span> aus gestartet, was traditionell bei hochwertigen Investitionsgütern der Fall ist. Die Vorteile hier sind eine signifikante Reduktion der Bestandskosten und ein reduziertes Absatzrisiko, während der Kunde allerdings lange Lieferzeiten und höhere Kosten für die geringen Sendungsmengen ertragen muss.</span></p>
<p><span>Um die Verfügbarkeit beim Pull-Prinzip zu verbessern, werden heutzutage intelligente Prognoseverfahren eingesetzt.</span></p>
<p><span>Die </span><strong>Zyklusbetrachtung</strong><span> betrachtet Zeitspannen:</span></p>
<ol>
<li><span>Procurement (Beschaffungszyklus)</span></li>
<li><span>Manufacturing (Produktionszyklus)</span></li>
<li><span>Replenishment (Warenversorgungszyklus)</span></li>
<li><span>Customer Order (Kundenauftragszyklus)</span></li>
</ol>
<p><span>Ist das „richtige“ Steuerungsverfahren gewählt, stellt sich als nächste die Frage der </span><strong>Systemführerschaft</strong><span>: </span><em>Wer übernimmt die die Steuerungshoheit der Logistikkette oder des Netzwerks?</em></p>
<p><span>Kooperative Steuerungen führen in der Regel zu suboptimalen Ergebnissen &#8211; in der Praxis zwängt der mächtigere Partner dem anderen seine Systemführerschaft auf.</span></p>
<p><span>Die ist zum Beispiel zu zwischen dem Großhandel und dem Logistikdiensleister zu beobachten, wo Systeme wie </span><strong>Just in Time</strong><span> (JIT) und </span><strong>Just in Sequence</strong><span> (JIS) eingeführt wurden, die für den Großhandel Vorteile erzeugen, für den Logistikdienstleister jedoch Zeitaufwand und damit Kosten bedeuten.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Supply-/Demand Chain Management</title>
		<link>http://www.logistik-wissen.com/supply-demand-chain-management/</link>
		<comments>http://www.logistik-wissen.com/supply-demand-chain-management/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 12:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Moderne Logistikverständnis erfordert die prozessorientierte Verknüpfung aller logistischen Elemente im Wirtschaftskreislauf, wodurch eine erhebliche Komplexität und hohe Arbeitsteiligkeit resultieren, was wiederum einen höheren Steuerungs- und Managementaufwand notwendig macht. Zwei Ansätze hierfür sind das Supply Chain Management (SCM) sowie das Demand Chain Management (DCM) &#8211; Die Begriffe Supply, also Angebot, und Demand, also Nachfrage, betiteln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Das </span><strong>Moderne Logistikverständnis </strong><span>erfordert die </span><em>prozessorientierte Verknüpfung aller logistischen Elemente im Wirtschaftskreislauf</em><span>, wodurch eine erhebliche </span><strong>Komplexität</strong><span> und hohe </span><strong>Arbeitsteiligkeit</strong><span> resultieren, was wiederum einen </span><strong>höheren Steuerungs- und Managementaufwand</strong><span> notwendig macht.</span></p>
<p><span>Zwei Ansätze hierfür sind das</span><strong> Supply Chain Management</strong><span> (SCM) sowie das </span><strong>Demand Chain Management</strong><span> (DCM) &#8211; Die Begriffe Supply, also Angebot, und Demand, also Nachfrage, betiteln hierbei die Position des Auslösens des Logistikprozesses &#8211; also Herstellerseite (SCM) oder Nachfragerseite (DCM).</span></p>
<p><span>Die wesentlichen </span><strong>Akteure</strong><span> in einer Suppy Chain sind:</span></p>
<ol>
<li><em>Rohstoffproduzenten</em></li>
<li><em>Hersteller</em></li>
<li><em>Großhändler</em></li>
<li><em>Einzelhändler</em></li>
<li><em>Kunden</em></li>
</ol>
<p><span>Die </span><strong>Aufgabe der Logistik</strong><span> ist es, sämtliche im Logistikprozess stattfindenden Transaktionen in einer effizienten Kombination mit minimalem Ressourcenverbrauch abzuwickeln &#8211; effiziente Logistik kann ein </span><strong>enormer Wettbewerbsvorteil</strong><span> sein: Durch geringen Ressourcenverbrauch, geringe Informationskosten und hohe Produktivität wird ein Kostenvorteil, durch die Wertsteigerung der Produkte durch zusätzlichen Service ein Wertvorteil geschaffen.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Logistische Leistungserbringung</title>
		<link>http://www.logistik-wissen.com/logistische-leistungserbringung/</link>
		<comments>http://www.logistik-wissen.com/logistische-leistungserbringung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 12:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die logistische Leistungserbringung entsteht durch drei Arten von Systemleistungen, die wiederum die Logistikleistung ausmachen; Man unterscheidet zwischen logistischen Kernleistungen, Informationsleistungen und Zusatzleistungen. Logistische Kernleistungen: Auftragsabwicklung (d.h. Bearbeitung eines Auftrags vom Zeitpunkt des Eingangs bis zum Eintreffen der Ware beim Kunden) Lagerhaltung (im speziellen Bevorratung) Transport Logistische Informationsleistungen: Bestandsmanagement (Datenerfassung bewegter Güter und Warensendungen) Logistische Zusatzleistungen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Die </span><strong>logistische Leistungserbringung</strong><span> entsteht durch</span><strong> drei Arten</strong><span> von Systemleistungen, die wiederum die Logistikleistung ausmachen; Man unterscheidet zwischen logistischen </span><strong>Kernleistungen</strong><span>, </span><strong>Informationsleistungen</strong><span> und </span><strong>Zusatzleistungen</strong><span>.</span></p>
<p><strong>Logistische Kernleistungen:</strong></p>
<ol>
<li><span>Auftragsabwicklung (d.h. Bearbeitung eines Auftrags vom Zeitpunkt des Eingangs bis zum Eintreffen der Ware beim Kunden)</span></li>
<li><span>Lagerhaltung (im speziellen Bevorratung)</span></li>
<li><span>Transport</span></li>
</ol>
<p><strong>Logistische Informationsleistungen:</strong></p>
<ol>
<li><span>Bestandsmanagement (Datenerfassung bewegter Güter und Warensendungen)</span></li>
</ol>
<p><strong>Logistische Zusatzleistungen:</strong></p>
<ol>
<li><span>Kommissionierung</span></li>
<li><span>Palettierung</span></li>
<li><span>Verpackung</span></li>
<li><span>zus. Angaben zur Ware (Preis, Menge etc.</span></li>
<li><span>zus. Informationen über den Kunden (Größe des Grundstücks, Lage etc. &#8211; sinnvoll für Marketing)</span></li>
</ol>
<p><span>Diese Einflussfaktoren führen also zur Logistikleistung. Ferner kann man diese Leistung noch zwischen </span><strong>tätigkeitsorientiert</strong><span> und </span><strong>funktionsorientiert</strong><span> unterscheiden:</span></p>
<p><span><span id="more-18"></span><br />
</span></p>
<p><strong>Tätigkeitsorientierte Logistikleistungen</strong><span> werden in die Cluster Makrologistik, Mikrologistik und Metalogistik eingeteilt. </span><strong>Makrologistik</strong><span> betrachtet die Gesamtwirtschaftlichkeit und damit vorwiegend die für die Kernleistungen notwendige Infrastruktur.</span></p>
<p><strong>Mikrologistik</strong><span> beschäftigt sich mit einzelwirtschaftlichen Systemen (Branchen) &#8211; </span><strong>Metalogistik</strong><span> schließlich bezeichnet Kooperationen zwischen selbstständigen Organisationen und der Mikrologistik.</span></p>
<p><span>Darüber hinaus kann man Logistik auch </span><strong>funktionsorientiert</strong><span> clustern, und zwar in </span><strong>Beschaffungslogistik</strong><span>, </span><strong>Produktionslogistik</strong><span> und </span><strong>Distributionslogistk</strong><span> (+ Entsorgungslogistik).</span></p>
<p><strong>Beschaffungslogistik</strong><span>:</span></p>
<p><span>Einkauf:</span></p>
<ol>
<li><em>Beschaffungsmarktforschung</em></li>
<li><em>Verkaufsverhandlung</em></li>
<li><em>Preis-Wert-Analyse</em></li>
<li><em>Beschaffungsverwaltung</em></li>
</ol>
<p><span>Beschaffung:</span></p>
<ol>
<li><em>Transport</em></li>
<li><em>Warenannahme</em></li>
<li><em>Qualitätsprüfung</em></li>
<li><em>Lagerhaltung</em></li>
<li><em>Planung, Steuerung und Kontrolle des Materialflusses</em></li>
</ol>
<p><strong>Produktionslogistik:</strong></p>
<p><span>„Planung und Steuerung der innerbetrieblichen Prozesse zum Materialfluss, der Lagerung und des innerbetrieblichen Transports“</span></p>
<p><span>Fabrikplanung:</span></p>
<ol>
<li><em>Materialflussgerechte Fabrikstruktur</em></li>
</ol>
<p><span>Produktionsplanung:</span></p>
<ol>
<li><em>Programmplanung</em></li>
<li><em>Mengenplanung</em></li>
<li><em>Fremdbezugs- u. Eigenbedarfsplanung</em></li>
</ol>
<p><span>Produktionssteuerung:</span></p>
<ol>
<li><em>Auftragsveranlassung</em></li>
</ol>
<p><strong>Distributionslogistik:</strong></p>
<p><span>„Abstimmung aller Prozesse, die geeignet sind, dem Kunden die Ware zukommen zu lassen“</span></p>
<p><span>Auftragsabwicklung: </span></p>
<ol>
<li><em>Übermittlung</em></li>
<li><em>Bearbeitung</em></li>
</ol>
<p><span>Lagerung:</span></p>
<ol>
<li><em>Umschlag</em></li>
<li><em>Einlagerung</em></li>
<li><em>Lagerung</em></li>
<li><em>Auslagerung</em></li>
<li><em>Kommissionierung</em></li>
<li><em>Verpackung</em></li>
<li><em>Bestandsmanagement</em></li>
</ol>
<p><span>Transport:</span></p>
<ol>
<li><em>Umschlag</em></li>
<li><em>Disposition</em></li>
<li><em>Beladung</em></li>
<li><em>Transport im eigentlichen Sinn</em></li>
<li><em>Zustellung</em></li>
</ol>
<p><strong>Exkurs Servicegrad:</strong></p>
<p><span>Zusätzliche Kennzahl für die logistische Leistungserbringung ist der Servicegrad, ermacht die Leistung messbar und ist damit Grundlage für die Kosten- und Preisermittlung der Leistung.</span></p>
<p><span>Typischerweise wird er beeinflusst durch die Lieferzeit, die Lieferqualität, die Lieferflexibilität und die Lieferbereitschaft.</span></p>
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		<item>
		<title>Logistik</title>
		<link>http://www.logistik-wissen.com/logistik/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 12:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Man stelle sich eine Wertschöpfungskette vor: Es gibt Lieferanten, Hersteller, Produzenten sowie Kunden, Verbraucher, Abnehmer und Konsumenten &#8211; jeder verfolgt eigene (meist) Interessen. Logistik hat eine Querschnittsfunktion über alle diese Stufen der Wertschöfpung; das Comité Européen Normalisation (CEN) definiert Logistik als: &#8230; the planning, execution and control of the movement and placement of people and/or [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Man stelle sich eine </span><strong>Wertschöpfungskette</strong><span> vor: Es gibt </span><em>Lieferanten</em><span>, </span><em>Hersteller</em><span>, </span><em>Produzenten</em><span> sowie </span><em>Kunden</em><span>, </span><em>Verbraucher</em><span>, </span><em>Abnehmer</em><span> und </span><em>Konsumenten</em><span> &#8211; jeder verfolgt eigene (meist) Interessen.</span></p>
<p><strong>Logistik</strong><span> hat eine </span><strong>Querschnittsfunktion</strong><span> über alle diese Stufen der Wertschöfpung; das Comité Européen Normalisation (CEN) definiert Logistik als:</span></p>
<blockquote><p><span>&#8230; the planning, execution and control</span></p>
<ol>
<li><span>of the movement and placement of people and/or goods an</span></li>
<li><span>of the supporting activities releated to such movement and placement, within a system organized to achieve specific objectives</span></li>
</ol>
</blockquote>
<p><span id="more-16"></span></p>
<p><span>Die </span><strong>Aufgabe</strong><span> der Logistik ist es also, ein System die Raum- und Zeitüberbrückung</span></p>
<ol>
<li><span>zu planen</span></li>
<li><span>zu organisieren</span></li>
<li><span>zu koordinieren</span></li>
<li><span>und durchzuführen</span></li>
</ol>
<p><span>Man spricht daher häufig von den „</span><strong>7 r‘s“ der Logistik</strong><span>, d.h.</span></p>
<ol>
<li><span>das richtige Produkt</span></li>
<li><span>in der richtigen Menge</span></li>
<li><span>in der richtigen Qualität</span></li>
<li><span>am richtigen Ort</span></li>
<li><span>zur richtigen Zeit</span></li>
<li><span>zu den richtigen Kosten</span></li>
<li><span>an den richtigen Kunden.</span></li>
</ol>
<p>Die Logistik steht hierbei stets in einem potentiellen <strong>Spannungsdreieck</strong> zwischen Kosten, Leistung und Qualität. Erstmals erwähnt im betriebswirtschaftlichen Zusammenhang wurde der Begriff Logistik 1955 von <em>Morgenstern</em> in <em>„Theory of Logistics“</em> &#8211; bis dahin kannte man sie fast ausschließlich in militärischen Gefilden. Seither hat die Logistik einen Wandel vollzogen: Von der ursprünglichen TUL (Transport, Umschlag, Lagerung) Sichtweise her bis hin zur heutigen Ausrichtung auf Supply- oder Demand-Chain-Management (Flow Management, d.h. Management von sich fortlaufend in Bewegung befindlichen Fließsystemen).</p>
<p>Die <strong>Ziele</strong> der Logistik sind primär die Senkung der Flusskosten, d.h. die Kostensenkung des Logistikprozesses und des Allgemeinen Unternehmensprozesses. Dies geschieht vorwiegend durch Optimierung der Netzkonfiguration, also beispielsweise der Verkürzung von Logistikketten und Prozessoptimierungen.</p>
<p>Als zweites Ziel steht die Erhöhung der Anpassungsfähigkeit es Systems an Bedarfs- und Umweltänderungen, was durch Netzrationalisierung erreicht wird (Frühwarnsysteme etc.); schließlich soll drittens der Wert der Güter durch oder während des Logistikprozesses erhöht werden (Bedarfsorientierung, Impulsreduktion).</p>
<p>Wirft man nun einen Blick auf die Aufgaben und Ziele der Logistik und die daraus resultierenden Möglichkeiten für jedes Unternehmen, so wird klar, dass Logistik in der modernen Unternehmensführung eine stark erfolgsrelevante Stellung einnimmt.</p>
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