Archiv für Februar 2010

Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO – Audits

26 Februar 2010

Im Artikel Grundlagen des Qualitätsmanagements habe ich beschrieben, was unter dem Begriff Qualitätsmanagement allgemein zu verstehen ist. Doch wieso lassen sich immer mehr Unternehmen überhaupt zertifizieren?

Ist ein Unternehmen nach DIN EN ISO 9000 zertifiziert, so hat es einen offiziellen Nachweis der Qualifikation zur Erzeugung qualitätsgerechter Produkte. Das kommt einer Marketingfunktion gleich: Kunden kaufen gerne bei zertifizierten Lieferanten, da sie sich dort der Qualität der Prozesse etc. sicher sein können. Große Konzerne, z.B. in der Automobilindustrie, lassen ihre Lieferanten sogar nach eigenen Richtlinien zertifizieren. Es ist sogar geplant, dass eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000 zur Vorraussetzung wird, um an Ausschreibungen auf dem EU Binnenmarkt teilnehmen zu können.

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Qualitätsmanagement – Grundlagen

24 Februar 2010

„Qualitätsmanagement ist die Gesamtheit aller Aktivitäten zur Sicherung und Lenkung der Qualität des Konzeptes und der Ausführungsqualität unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und der dazu notwendigen organisatorischen Systeme“ (Vorlesung Qualitätsmanagement, SRH HLW, WS 09/10).

Qualität als Solches ist nichts Absolutes; es ist keine physikalische Größe und auch kein binomer Begriff (also etwas, das man mit ja oder nein bewerten könnte). Es handelt sich bei Qualität vielmehr um eine kontinuierliche Struktur (wie z.B. die Sauberkeit in einem Raum).

„Qualität ist wenn der Kunde zurückkommt, nicht das Produkt“ beschreibt die Subjektivität des Begriffs meiner Meinung nach ziemlich treffend.

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Strategieentwicklung und strategische Steuerung

21 Februar 2010

In diesem Semester haben wir im Rahmen der Vorlesung „Unternehmensplanung und -führung“ unter anderem über die Themen Strategie und damit natürlich auch über strategische Steuerung gesprochen. Doch wie erstellt man überhaupt eine Strategie? Das möchte ich hier einmal kurz erläutern:

Steuerung eines Unternehmens

Wendet man sich der Abbildung zu (nach: Karlöf (1991( S. 56)) wird deutlich, dass man zur Steuerung eines Unternehmens zuerst einmal eine Mission benötigt. Diese Mission ist ein Auftrag, den sich das Unternehmen selbst gibt (quasi die Existenzgrundlage). Idealerweise orientiert sich die Mission natürlich direkt am Kundenutzen.

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Nachhaltig Wirtschaften – Tag der offenen Tür an der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft

12 Februar 2010

Am Samstag, dem 27.02.10 findet ab 10:00 Uhr der Tag der offenen Tür im neuen Gebäude der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft in Hamm statt. Das Motto des Eröffnungstages lautet „Nachhaltig Wirtschaften“.

Interessierte sind eingeladen, sich den neuen Standort der Hochschule, direkt am Hauptbahnhof und auf direktem Wege in die Innenstadt , anzuschauen. Es werden abwechselnd Informationsveranstaltungen zu den Studiengängen angeboten, nämlich:

  • Wirtschaftsingenieur Logistik (Präsenz- und duales Studium)
  • Wirtscahftsingenieur Logistik (flexibles Fernstudium)
  • Master of Logistics Management (berufsbegleitender Studiengang)
  • Wirtschaftsingenieur Energiewirtschaft (Präsenz-/ Fern- und duales Studium)
  • Wirtschaftsingenieur Facility Management (flexibles Fernstudium)
  • Finanzierung, Stipendien, Kredite und Steuern

Der letzte Punkt umfasst allerdings keinen Studiengang, sondern vielmehr eine Informationsveranstaltung zum Thema „Wie kann ich mein Studium finanzieren?“. Die Veranstaltungen finden einmal zwischen 10:30 und 11:30 Uhr statt sowie einmal zwischen 14:00 und 15:00 Uhr.

Im Wechsel dazu erwarten alle anderen Interessenten hochspannende Fachvorträge – zwischen 12:00 und 13:00 Uhr und zwischen 15:30 und 16:30 Uhr:

  • DESERTEC – Strom aus der Wüste (Prof. Dr. Opitz)
  • Nachhaltige Energiepolitik (Dr. Mitto)
  • Nachhaltiges Flottenmanagement (Studentenprojekt)
  • Sustainable Global Economy (Dr. Pälmke)
  • Nachhaltige Gebäudebewirtschaftung (Prof. Dr. Hinrichs)
  • Nachhaltige Verpackungslogistik (Prof. Dr. Fittinghoff)
  • Nachhaltige Produktionslogistik (Prof. Dr. Abramowski)

Abgesehen von den ganzen Veranstaltungen werden natürlich auf viele Studierende der SRH HLW Hamm zugegen sein, die allen Besuchern und Interessenten gerne mit Tat und Rat zur Seite stehen werden.

Anbei noch der Flyer der Veranstaltung: hier

Intelligent Products System – Nachhaltigkeit durch geschlossene Kreisläufe

10 Februar 2010

Der folgende Text besteht aus Informationen, die ich einem Aufsatz von Dr. Michael Braungart und Justus Engelfried entnommen habe. Inhaltlich geht es um ein System intelligenter Produkte, die Abfall eliminieren sollen und ein Maximum an Recycling erfahren können. Es sind biologisch abbaubare Produkte, die von hohem Wert für die Menschheit sind, jedoch die wirtschaftlichen Interessen von Herstellern nicht vernachlässigen:

Seit jeher stand im Fokus der Industrie nur die Produktion; Abfall hingegen war wenig interessant. Das ist laut Braungart und Engelfried einer der Hauptgründe dafür, dass es heute eine regelrechte Müllentsorgungskrise gibt, in der die Chemieindustrie führend ist. Seit den 40er Jahren gab es einen starken Trend hin zur Entwicklung von Verbundstoffen, sodass heute alleine in Europa mehr als 100.000 chemische Produkte registriert sind. Das Problem, das sich hier ergibt, ist, dass sich diese Produkte auf Dauer in der menschlichen Nahrungskette akkumulieren und giftige Gesundheitsbeschwerden hervorrufen; ganz zu Schweigen von den enormen umweltschädlichen Auswirkungen. Nach Braungart und Engelfried ist das heutige System von akzeptablen Limits solcher Stoffe in Produkten vergleichbar mit einer Arsenvergiftung, da es die Zerstörung nur ausbremst, jedoch nicht verhindert.

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