20 Dezember 2011 von admin
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Im Bereich Logistik, Transport und Verkehr arbeiten in Deutschland mehrere Millionen Menschen. Die Logistikbranche ist einer der wichtigsten Stützpfeiler unserer Wirtschaft. Logistik ist auch weit mehr als der reine Transport von Waren und Gütern, denn zu diesem Bereich gehören auch der Umschlag von Waren sowie die Lagerhaltung. In einem modernen Unternehmen umfasst die Logistik heute die Planung, Steuerung sowie die Koordination, Realisation und Kontrolle der erforderlichen Informationsflüsse im Bereich der Waren oder Güter. Ohne eine funktionierende Logistik wäre der reibungslose Produktionsablauf just in time für viele Betriebe nicht machbar.
Moderne Steuerungstechnik ausschlaggebend für die Logistikbranche
Dazu gehört natürlich auch eine moderne Steuerungstechnik, die die Mitarbeiter bei der Arbeit unterstützt. Müssen doch die Lieferprozesse von der Rohstoffbeschaffung bis zur Ausgabe an den Endkunden plangenau kalkuliert und realisiert sein. In Zeiten von globalen Netzwerken ist dieses oft eine Mammutaufgabe, denn die Handelskreisläufe unterliegen nicht selten besonderen Herausforderungen. Denken wir da nur einmal an die Handelsembargos, die sich immer wieder auftun und die durch Ersatzlieferungen aus anderen Ländern aufgefangen sein müssen. Denn sonst kann die Logistik ihrer eigentlichen Aufgabe nicht mehr in vollem Umfang nachkommen.
Den Kunden wunschgemäß mit Waren versorgen
Soll sie doch die Verfügbarkeit des gewünschten Gutes in der entsprechend benötigten Menge und im gewünschten Zustand am richtigen Ort zur erbetenen Zeit für einen ganz bestimmten Kunden zu vorab definierten Kosten sichern. Deshalb arbeiten viele Unternehmen und Hochschulen daran, um Lösungen für Transport & Verkehr zu finden, die den modernen Ansprüchen unserer Gesellschaft gerecht sind. In einigen deutschen Universitäten sind in den letzten Jahren zunehmend Studiengänge für Logistik entstanden, die ein praxisorientiertes Zusatzstudium für Betriebswirtschaftler, Informatiker und Wirtschaftsingenieure sein sollen.
24 September 2011 von admin
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Viele Unternehmen in Deutschland legen heute einen großen Wert darauf, ihre Produkte nachhaltig zu produzieren. Unter Nachhaltigkeit versteht man, dass Produkte so produziert werden, das dabei die Umwelt geschont, Ressourcen nur gering verbraucht werden und ein Kreislauf entsteht, in dem Produkte und Energien immer wieder verwertet werden können.
Das Unternehmen Bosch Siemens Haushaltsgeräte (¬BSH) zum Beispiel nutzt in vielen Bereichen diese Strategie, angefangen bei der Produktion eines Kochtopf bis hin zu Haushaltsgeräten.
Energie, die zum Beispiel für die Produktion eines Kochtopf benötigt wird, stammt zu einem Großteil aus erneuerbaren oder ökologischen Ressourcen.
Auch im Bereich der Großgeräte setzt der Siemens Kundendienst ganz auf Nachhaltigkeit. Wer sich ein neues Haushaltsgroßgerät anschafft, der kann sein altes Gerät dem Kundendienst kostenlos mitgeben. Dieses wird dann im Werk zerlegt und alle noch brauchbaren Teile werden recycelt, d.h. zum Beispiel das Metalle zurück in den Kreislauf gehen.
Aber auch in anderen Bereichen setzt BSH ganz auf Nachhaltigkeit. Immer wieder veröffentlicht es Strategien, um seinen Zulieferern eine nachhaltige Produktion zu vereinfachen. So bietet die BSH im Hinblick auf die Logistikstruktur flächendüberdeckend ihre Dienstleistungen an und ist nicht nur in Großstädten wie Hamburg oder München vertreten.
So steht beispielsweise der Siemens Kundendienst Würzburg den Kunden mit Rat und Tat zur Seite, wenn es Fragen zur Produktion des neuen Herds gibt, z.B. welcher Kochtopf für meinen neuen energiesparenden Induktionsherd ist.
BSH erhielt für diese umweltfreundliche Strategie allein in 2011/2011 neun Auszeichnungen.
2008 wurde BSH sogar als das nachhaltigste Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet.
Um diesem Standard auch in der Zukunft weiterhin gerecht werden zu können, nutzt die BSH in allen Bereichen, auch beim Siemens Kundendienst, die neuesten Innovationen im Bereich Produktion, Rohstoffersparnis, zum Beispiel bei einem Kochtopf und Energiezyklen, d.h. Rückgewinnung frei werdender Energie.
Die Nachhaltigkeit bezieht sich aber nicht nur auf die Rohstoffe, die eingesetzt werden. Auch ein guter und fairer Umgang mit den Mitarbeitern, umweltfreundliches Denken aller und unternehmerische Verantwortung hat die BSH in ihrer Unternehmensstrategie verankert.
Für das Unternehmen BSH heißt das, dass alle Standorte schon seit 1996 die Vorgaben zur Ressourcenschonung und Produktumweltbetrachtung einhalten. Das Arbeitsschutzmanagement richtet sich seit 2009 an den internationalen Standard der OHSAS 18001.
Fazit:
Die BSH hat in allen Bereichen des Unternehmens eine nachhaltige Strategie einfließen lassen.
16 März 2010 von Julian
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Die 5S Methode basiert auf fünf japanischen Wörter, die im deutschen auf die 5A überführt worden sind. Sie findet Anwendung in der Fertigung.
» Weiterlesen: Qualitätsmanagement in der Fertigung – die 5S Methode
7 März 2010 von Julian
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Die FMEA (Failure Mode and Effects Analysis), zu deutsch Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse ist eine formalisierte Methode, um mögliche Probleme, d.h. Fehler in Systemen oder Prozessen sowie deren Risiken bereits vor ihrem Eintreten systematisch zu analysieren und zu erfassen.
Man ist bemüht, diese Fehler möglichst früh zu erkennen und zu lokalisieren, damit Risiken gemindert oder ganz vermieden werden können. Kosten für eine Gewährleistung oder sogar ein Imageverlust für das Unternehmen kann so entgegengewirkt werden. Tatsächlich kann eine FMEA sogar die Entwicklungszeit für ein neues Produkt verkürzen.
Um diese Ziele zu erreichen, müssen im Rahmen einer FMEA Schwachstellen identifiziert und deren Risiko abgeschätzt werden – ist das erfolgt, so kann das Produktkonzept verbessert werden (was dann die Entwicklungszeit verkürzt).
» Weiterlesen: Failure Mode and Effects Analysis – Sparen Sie Kosten und verringern sie Entwicklungszeiten
4 März 2010 von Julian
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Im Rahmen der Telefonkonferenz „Das Wachstum führen“ von Dr. Guido Quelle im vergangenen Sommersemester stellte der Referent einmal fest: „Kunden gewöhnen sich auch an die besten Leistungen“. Tatsächlich zeigt sich, dass im Laufe der Zeit mehr und mehr Aspekte für den Kunden nicht mehr entscheidende Wettbewerbsfaktoren sind, sondern zur Grundvorraussetzung geworden sind. Waren Preis und technische Qualität gestern noch wettbewerbsentscheidend, so sind sie heute für die meisten Kunden eine Selbstverständlichkeit. Ein aktueller Wandel ist die logistische Qualität, die mehr und mehr zu einer Grundvorraussetzung wird. Wirft man einen Blick in die Zukunft, so wird deutlich, dass in Zukunft die Faktoren Kundenzufriedenheit und Innovationsfähigkeit den Wettbewerb entscheiden werden. Hier kommt Total Quality Management ins Spiel:
„Total Quality Management ist eine auf der Mitwirkung aller ihrer Mitglieder beruhende Führungsmethode einer Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zielt“
TQM ist damit eine ganzheitliche Unternehmensstrategie, die neben der Qualität des Produktes (wie bei der DIN EN ISO 9001:2000) auch die Qualität der Prozesse und Vorleistungen mit einbezieht.
» Weiterlesen: Total Quality Management
1 März 2010 von Julian
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Die Informationen und Aussagen dieses Artikels stammen aus der aktuellen Ausgabe des Logkompass. Der Text stammt von Claudius Semmann.

Regelmäßige Besucher meines Blogs haben sicherlich schon mitbekommen, dass ich mich sehr für das Thema „Grüne Logistik“ interessiere; um mit so mehr Aufmerksamkeit habe ich besagten Artikel gelesen. Da ich ihn nicht finden konnte, möchte ich hier noch einmal die Kernaussagen zusammenfassen. Den Logkompass kann ich nur empfehlen. Ein Jahresabo kostet derzeit 136€, allerdings ist ein Abo in einer Mitgliedschaft der Bundesvereinigung Logistik enthalten. Die Mitgliedschaft in der BVL, die ich im Übrigen auch wärmstens empfehlen kann, kostet für Studenten 25€ pro Jahr. » Weiterlesen: Grüne Logistik – Die 10 wichtigsten Fragen!
26 Februar 2010 von Julian
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Im Artikel Grundlagen des Qualitätsmanagements habe ich beschrieben, was unter dem Begriff Qualitätsmanagement allgemein zu verstehen ist. Doch wieso lassen sich immer mehr Unternehmen überhaupt zertifizieren?
Ist ein Unternehmen nach DIN EN ISO 9000 zertifiziert, so hat es einen offiziellen Nachweis der Qualifikation zur Erzeugung qualitätsgerechter Produkte. Das kommt einer Marketingfunktion gleich: Kunden kaufen gerne bei zertifizierten Lieferanten, da sie sich dort der Qualität der Prozesse etc. sicher sein können. Große Konzerne, z.B. in der Automobilindustrie, lassen ihre Lieferanten sogar nach eigenen Richtlinien zertifizieren. Es ist sogar geplant, dass eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000 zur Vorraussetzung wird, um an Ausschreibungen auf dem EU Binnenmarkt teilnehmen zu können.
» Weiterlesen: Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO – Audits
24 Februar 2010 von Julian
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„Qualitätsmanagement ist die Gesamtheit aller Aktivitäten zur Sicherung und Lenkung der Qualität des Konzeptes und der Ausführungsqualität unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und der dazu notwendigen organisatorischen Systeme“ (Vorlesung Qualitätsmanagement, SRH HLW, WS 09/10).
Qualität als Solches ist nichts Absolutes; es ist keine physikalische Größe und auch kein binomer Begriff (also etwas, das man mit ja oder nein bewerten könnte). Es handelt sich bei Qualität vielmehr um eine kontinuierliche Struktur (wie z.B. die Sauberkeit in einem Raum).
„Qualität ist wenn der Kunde zurückkommt, nicht das Produkt“ beschreibt die Subjektivität des Begriffs meiner Meinung nach ziemlich treffend.
» Weiterlesen: Qualitätsmanagement – Grundlagen
21 Februar 2010 von Julian
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In diesem Semester haben wir im Rahmen der Vorlesung „Unternehmensplanung und -führung“ unter anderem über die Themen Strategie und damit natürlich auch über strategische Steuerung gesprochen. Doch wie erstellt man überhaupt eine Strategie? Das möchte ich hier einmal kurz erläutern:

Wendet man sich der Abbildung zu (nach: Karlöf (1991( S. 56)) wird deutlich, dass man zur Steuerung eines Unternehmens zuerst einmal eine Mission benötigt. Diese Mission ist ein Auftrag, den sich das Unternehmen selbst gibt (quasi die Existenzgrundlage). Idealerweise orientiert sich die Mission natürlich direkt am Kundenutzen.
» Weiterlesen: Strategieentwicklung und strategische Steuerung
12 Februar 2010 von Julian
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Am Samstag, dem 27.02.10 findet ab 10:00 Uhr der Tag der offenen Tür im neuen Gebäude der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft in Hamm statt. Das Motto des Eröffnungstages lautet „Nachhaltig Wirtschaften“.
Interessierte sind eingeladen, sich den neuen Standort der Hochschule, direkt am Hauptbahnhof und auf direktem Wege in die Innenstadt , anzuschauen. Es werden abwechselnd Informationsveranstaltungen zu den Studiengängen angeboten, nämlich:
- Wirtschaftsingenieur Logistik (Präsenz- und duales Studium)
- Wirtscahftsingenieur Logistik (flexibles Fernstudium)
- Master of Logistics Management (berufsbegleitender Studiengang)
- Wirtschaftsingenieur Energiewirtschaft (Präsenz-/ Fern- und duales Studium)
- Wirtschaftsingenieur Facility Management (flexibles Fernstudium)
- Finanzierung, Stipendien, Kredite und Steuern
Der letzte Punkt umfasst allerdings keinen Studiengang, sondern vielmehr eine Informationsveranstaltung zum Thema „Wie kann ich mein Studium finanzieren?“. Die Veranstaltungen finden einmal zwischen 10:30 und 11:30 Uhr statt sowie einmal zwischen 14:00 und 15:00 Uhr.
Im Wechsel dazu erwarten alle anderen Interessenten hochspannende Fachvorträge – zwischen 12:00 und 13:00 Uhr und zwischen 15:30 und 16:30 Uhr:
- DESERTEC – Strom aus der Wüste (Prof. Dr. Opitz)
- Nachhaltige Energiepolitik (Dr. Mitto)
- Nachhaltiges Flottenmanagement (Studentenprojekt)
- Sustainable Global Economy (Dr. Pälmke)
- Nachhaltige Gebäudebewirtschaftung (Prof. Dr. Hinrichs)
- Nachhaltige Verpackungslogistik (Prof. Dr. Fittinghoff)
- Nachhaltige Produktionslogistik (Prof. Dr. Abramowski)
Abgesehen von den ganzen Veranstaltungen werden natürlich auf viele Studierende der SRH HLW Hamm zugegen sein, die allen Besuchern und Interessenten gerne mit Tat und Rat zur Seite stehen werden.
Anbei noch der Flyer der Veranstaltung: hier