Qualitätsmanagement in der Fertigung – die 5S Methode

16 März 2010 von Julian Keine Kommentare »

Die 5S Methode basiert auf fünf japanischen Wörter, die im deutschen auf die 5A überführt worden sind. Sie findet Anwendung in der Fertigung.

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Failure Mode and Effects Analysis – Sparen Sie Kosten und verringern sie Entwicklungszeiten

7 März 2010 von Julian Keine Kommentare »

Die FMEA (Failure Mode and Effects Analysis), zu deutsch Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse ist eine formalisierte Methode, um mögliche Probleme, d.h. Fehler in Systemen oder Prozessen sowie deren Risiken bereits vor ihrem Eintreten systematisch zu analysieren und zu erfassen.

Man ist bemüht, diese Fehler möglichst früh zu erkennen und zu lokalisieren, damit Risiken gemindert oder ganz vermieden werden können. Kosten für eine Gewährleistung oder sogar ein Imageverlust für das Unternehmen kann so entgegengewirkt werden. Tatsächlich kann eine FMEA sogar die Entwicklungszeit für ein neues Produkt verkürzen.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen im Rahmen einer FMEA Schwachstellen identifiziert und deren Risiko abgeschätzt werden – ist das erfolgt, so kann das Produktkonzept verbessert werden (was dann die Entwicklungszeit verkürzt).

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Total Quality Management

4 März 2010 von Julian Keine Kommentare »

Im Rahmen der Telefonkonferenz „Das Wachstum führen“ von Dr. Guido Quelle im vergangenen Sommersemester stellte der Referent einmal fest: „Kunden gewöhnen sich auch an die besten Leistungen“. Tatsächlich zeigt sich, dass im Laufe der Zeit mehr und mehr Aspekte für den Kunden nicht mehr entscheidende Wettbewerbsfaktoren sind, sondern zur Grundvorraussetzung geworden sind. Waren Preis und technische Qualität gestern noch wettbewerbsentscheidend, so sind sie heute für die meisten Kunden eine Selbstverständlichkeit. Ein aktueller Wandel ist die logistische Qualität, die mehr und mehr zu einer Grundvorraussetzung wird. Wirft man einen Blick in die Zukunft, so wird deutlich, dass in Zukunft die Faktoren Kundenzufriedenheit und Innovationsfähigkeit den Wettbewerb entscheiden werden. Hier kommt Total Quality Management ins Spiel:

„Total Quality Management ist eine auf der Mitwirkung aller ihrer Mitglieder beruhende Führungsmethode einer Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zielt“

TQM ist damit eine ganzheitliche Unternehmensstrategie, die neben der Qualität des Produktes (wie bei der DIN EN ISO 9001:2000) auch die Qualität der Prozesse und Vorleistungen mit einbezieht.


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Grüne Logistik – Die 10 wichtigsten Fragen!

1 März 2010 von Julian Keine Kommentare »

Die Informationen und Aussagen dieses Artikels stammen aus der aktuellen Ausgabe des Logkompass. Der Text stammt von Claudius Semmann.

Logkompass

Regelmäßige Besucher meines Blogs haben sicherlich schon mitbekommen, dass ich mich sehr für das Thema „Grüne Logistik“ interessiere; um mit so mehr Aufmerksamkeit habe ich besagten Artikel gelesen. Da ich ihn nicht finden konnte, möchte ich hier noch einmal die Kernaussagen zusammenfassen. Den Logkompass kann ich nur empfehlen. Ein Jahresabo kostet derzeit 136€, allerdings ist ein Abo in einer Mitgliedschaft der Bundesvereinigung Logistik enthalten. Die Mitgliedschaft in der BVL, die ich im Übrigen auch wärmstens empfehlen kann, kostet für Studenten 25€ pro Jahr. » Weiterlesen: Grüne Logistik – Die 10 wichtigsten Fragen!

Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO – Audits

26 Februar 2010 von Julian Keine Kommentare »

Im Artikel Grundlagen des Qualitätsmanagements habe ich beschrieben, was unter dem Begriff Qualitätsmanagement allgemein zu verstehen ist. Doch wieso lassen sich immer mehr Unternehmen überhaupt zertifizieren?

Ist ein Unternehmen nach DIN EN ISO 9000 zertifiziert, so hat es einen offiziellen Nachweis der Qualifikation zur Erzeugung qualitätsgerechter Produkte. Das kommt einer Marketingfunktion gleich: Kunden kaufen gerne bei zertifizierten Lieferanten, da sie sich dort der Qualität der Prozesse etc. sicher sein können. Große Konzerne, z.B. in der Automobilindustrie, lassen ihre Lieferanten sogar nach eigenen Richtlinien zertifizieren. Es ist sogar geplant, dass eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000 zur Vorraussetzung wird, um an Ausschreibungen auf dem EU Binnenmarkt teilnehmen zu können.

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Qualitätsmanagement – Grundlagen

24 Februar 2010 von Julian Keine Kommentare »

„Qualitätsmanagement ist die Gesamtheit aller Aktivitäten zur Sicherung und Lenkung der Qualität des Konzeptes und der Ausführungsqualität unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und der dazu notwendigen organisatorischen Systeme“ (Vorlesung Qualitätsmanagement, SRH HLW, WS 09/10).

Qualität als Solches ist nichts Absolutes; es ist keine physikalische Größe und auch kein binomer Begriff (also etwas, das man mit ja oder nein bewerten könnte). Es handelt sich bei Qualität vielmehr um eine kontinuierliche Struktur (wie z.B. die Sauberkeit in einem Raum).

„Qualität ist wenn der Kunde zurückkommt, nicht das Produkt“ beschreibt die Subjektivität des Begriffs meiner Meinung nach ziemlich treffend.

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Strategieentwicklung und strategische Steuerung

21 Februar 2010 von Julian Keine Kommentare »

In diesem Semester haben wir im Rahmen der Vorlesung „Unternehmensplanung und -führung“ unter anderem über die Themen Strategie und damit natürlich auch über strategische Steuerung gesprochen. Doch wie erstellt man überhaupt eine Strategie? Das möchte ich hier einmal kurz erläutern:

Steuerung eines Unternehmens

Wendet man sich der Abbildung zu (nach: Karlöf (1991( S. 56)) wird deutlich, dass man zur Steuerung eines Unternehmens zuerst einmal eine Mission benötigt. Diese Mission ist ein Auftrag, den sich das Unternehmen selbst gibt (quasi die Existenzgrundlage). Idealerweise orientiert sich die Mission natürlich direkt am Kundenutzen.

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Nachhaltig Wirtschaften – Tag der offenen Tür an der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft

12 Februar 2010 von Julian 2 Kommentare »

Am Samstag, dem 27.02.10 findet ab 10:00 Uhr der Tag der offenen Tür im neuen Gebäude der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft in Hamm statt. Das Motto des Eröffnungstages lautet „Nachhaltig Wirtschaften“.

Interessierte sind eingeladen, sich den neuen Standort der Hochschule, direkt am Hauptbahnhof und auf direktem Wege in die Innenstadt , anzuschauen. Es werden abwechselnd Informationsveranstaltungen zu den Studiengängen angeboten, nämlich:

  • Wirtschaftsingenieur Logistik (Präsenz- und duales Studium)
  • Wirtscahftsingenieur Logistik (flexibles Fernstudium)
  • Master of Logistics Management (berufsbegleitender Studiengang)
  • Wirtschaftsingenieur Energiewirtschaft (Präsenz-/ Fern- und duales Studium)
  • Wirtschaftsingenieur Facility Management (flexibles Fernstudium)
  • Finanzierung, Stipendien, Kredite und Steuern

Der letzte Punkt umfasst allerdings keinen Studiengang, sondern vielmehr eine Informationsveranstaltung zum Thema „Wie kann ich mein Studium finanzieren?“. Die Veranstaltungen finden einmal zwischen 10:30 und 11:30 Uhr statt sowie einmal zwischen 14:00 und 15:00 Uhr.

Im Wechsel dazu erwarten alle anderen Interessenten hochspannende Fachvorträge – zwischen 12:00 und 13:00 Uhr und zwischen 15:30 und 16:30 Uhr:

  • DESERTEC – Strom aus der Wüste (Prof. Dr. Opitz)
  • Nachhaltige Energiepolitik (Dr. Mitto)
  • Nachhaltiges Flottenmanagement (Studentenprojekt)
  • Sustainable Global Economy (Dr. Pälmke)
  • Nachhaltige Gebäudebewirtschaftung (Prof. Dr. Hinrichs)
  • Nachhaltige Verpackungslogistik (Prof. Dr. Fittinghoff)
  • Nachhaltige Produktionslogistik (Prof. Dr. Abramowski)

Abgesehen von den ganzen Veranstaltungen werden natürlich auf viele Studierende der SRH HLW Hamm zugegen sein, die allen Besuchern und Interessenten gerne mit Tat und Rat zur Seite stehen werden.

Anbei noch der Flyer der Veranstaltung: hier

Intelligent Products System – Nachhaltigkeit durch geschlossene Kreisläufe

10 Februar 2010 von Julian 2 Kommentare »

Der folgende Text besteht aus Informationen, die ich einem Aufsatz von Dr. Michael Braungart und Justus Engelfried entnommen habe. Inhaltlich geht es um ein System intelligenter Produkte, die Abfall eliminieren sollen und ein Maximum an Recycling erfahren können. Es sind biologisch abbaubare Produkte, die von hohem Wert für die Menschheit sind, jedoch die wirtschaftlichen Interessen von Herstellern nicht vernachlässigen:

Seit jeher stand im Fokus der Industrie nur die Produktion; Abfall hingegen war wenig interessant. Das ist laut Braungart und Engelfried einer der Hauptgründe dafür, dass es heute eine regelrechte Müllentsorgungskrise gibt, in der die Chemieindustrie führend ist. Seit den 40er Jahren gab es einen starken Trend hin zur Entwicklung von Verbundstoffen, sodass heute alleine in Europa mehr als 100.000 chemische Produkte registriert sind. Das Problem, das sich hier ergibt, ist, dass sich diese Produkte auf Dauer in der menschlichen Nahrungskette akkumulieren und giftige Gesundheitsbeschwerden hervorrufen; ganz zu Schweigen von den enormen umweltschädlichen Auswirkungen. Nach Braungart und Engelfried ist das heutige System von akzeptablen Limits solcher Stoffe in Produkten vergleichbar mit einer Arsenvergiftung, da es die Zerstörung nur ausbremst, jedoch nicht verhindert.

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Gruene Logistik – Wie Apple zur Messlatte fuer Unternehmen werden koennte

19 Januar 2010 von Julian 1 Kommentar »

Wie ich bereits in meinem Artikel über Joint Forecasting geschrieben habe, sehen sich Unternehmen in den letzten Jahren sich immer schneller verändernden Rahmenbedingungen ausgesetzt.


Das fängt beim Thema Sourcing an, also bei Fragestellungen wie „Wo kaufen wir Materialien oder Dienstleistungen in ausreichender Qualität zu einem gerechtfertigten Preis ein?“. Auch der Bereich der Lagerung hat in den letzten Jahren eine Veränderung erfahren. Moderne Logistiksysteme versuchen, Bestände durch Informationen zu ersetzen und mit Methoden wie Just-in-Time und Just-in-Sequence ihren Materialfluss zu optimieren. Hier ist festzuhalten, dass es sich längst nicht mehr als tragfähig erweist, den Fokus bei seinen Bemühungen nur auf das eigene Unternehmen zu richten. Wichtig ist vielmehr, dass die gesamte Supply-Chain optimal arbeitet, damit kein Beteiligter auf der Strecke bleibt und Auswirkungen auf die Folgestufen haben könnte. Doch mittlerweile gibt es einen neuen Trend in der Logistk, nämlich die Umweltverträglichkeit des eigenen Logistiksystems! Der Logistiksektor hat einen Anteil von 14% (!) an den weltweiten CO2-Emissionen. Unternehmen schlagen sich mit Ausgleichszahlungen für die Umweltbelastung herum und Klimaschützer kritisieren (zu Recht!) diesen Zustand. Deshalb wird es immer notwendiger, sich mit dem Thema der grünen Logistik auseinander zu setzen:

„Grüne Logistik ist die ganzheitliche Transformation von Logistikstrategien, -strukturen, -prozesen und -systemen in Unternehmen und Unternehmensnetzwerken zur Schaffung umweltgerechter und ressourceneffizienter Logistikprozesse. Das Zielsystem der grünen Logistik verfolgt, über ein Gleichgewicht von ökonomischer und ökologischer Effizienz, die Schaffung eines nachhaltigen Unternehmenswertes“ (Balkan Tufan Cetinkaya).

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